Themenschwerpunkte

Corona & Kulturelle Bildung: Neue Beiträge

Corona nimmt massiven Einfluss auf Kulturelle Bildungsprozesse und Kultur, doch wie und wo werden diese einschneidenden Veränderungen fachlich antizipiert? Gibt es kulturpädagogische, bildungs- und kulturtheoretische „Antworten“, der Pandemie zu trotzen? Kubi-online will den fachlich-wissenschaftlichen Diskurs dazu führen, wie ästhetisch-künstlerische Praxen und Orte Kultureller Bildung in und mit den Einschränkungen der Pandemie ihr Bildungs- und Gestaltungspotenzial ausspielen können.
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Foto: Ryan Brownell (https://en.wikipedia.org/wiki/File:Bella_Rose_Arts_Centre_Stage.JPG) „Bella Rose Arts Centre Stage“, https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/legalcode

Neue Artikel zu Künsten, Natur & Nachhaltigkeit

Im Themenfeld „Künste, Natur, Nachhaltigkeit“ finden kubi-online Nutzer*innen aktuell 19 Fachbeiträge, die die Schnittstelle von Kunst, Natur und Nachhaltigkeit zur Kulturellen Bildung, deren Bedingungen und Möglichkeiten beleuchten. Weitere Beiträge sind willkommen!
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© BKJ | Andi Weiland

Neu im Fokus: Kulturelle Teilhabe in der DDR

Den Begriff kulturelle Teilhabe gab es in der DDR nicht, man sprach stattdessen von „der Erziehung der allseitig gebildeten sozialistischen Persönlichkeit“ oder dem „geistig-kulturellen Leben der Bevölkerung“. Der Zugang aller zu Kunst und Kultur war seit 1968 in der Verfassung verankert. Was lässt sich von den Ansprüchen der (Kultur)Politik der DDR auf aktuelle Fragen kultureller Teilhabe ableiten?
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Erfurt-Rieth 1976: Bibliothek mit Wandbild von Erich Enge

Milieuübergreifende Kulturelle Bildungkonzepte

Der Diskurs über „Kultur für alle - Kultur von allen! Milieuübergreifende kulturelle Bildungskonzepte“ der kubi-online Jahrestagung 2020 soll in einem Themendossier vertieft werden. Werden Sie Autor*in und bieten uns Ihren Fachbeitrag zur Veröffentlichung an!
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Kulturelle Bildung Online

Top-Artikel

Neueste Beiträge

Von Adrianna Hukhovych

Der Körper als Wissensobjekt. Ein Beitrag zum kulturbildenden Heterogenitäts- und Inklusionsdiskurs

Der Beitrag rückt den Körper als Wissensobjekt in den Mittelpunkt und untersucht sein inklusives, kulturbildendes Potenzial anhand ausgewählter konstruktivistischer Ansätze der Materialitätsforschung: der ‚kulturellen Biografien der Dinge‘ von Igor Kopytoff, der ‚Rahmen-Analyse‘ von Erving Goffman und der ‚doppelten Narrative‘ von Rom Harré.

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Von Jürgen Sleegers

Games for Future - Spiele(n) mit ernsten Themen

Längst sind nicht nur digitale Spiele in der Mitte der Gesellschaft, sondern auch die Gesellschaft verändernde Themen mitten in digitalen Spielen angekommen. Dieser Beitrag zeigt einige Möglichkeiten auf, wie u.a. mit Klimawandel gespielt und dies in der pädagogischen Praxis genutzt werden kann. Mehrere Spielebeispiele mit möglichen Settings für deren Einsatz im Unterricht werden vorgestellt.

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Von Bünyamin Werker

Kulturelle Bildung für alle – mit allen, also auch mit rechten Jugendlichen?

Ausgehend von der Darstellung grundlegender Dimensionen von Präventionsarbeit im Kontext von Rechtsextremismus werden Potenziale als auch Ambivalenzen einer Jugendkulturarbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen erörtert. Herausgearbeitet wird, dass diese Arbeit viel milieuspezifisches Wissen, aber ebenso auch eine pädagogische sowie politische Haltung erfordert.

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Von Bettina Uhlig, Carolin Funke

Kindorientierte Vermittlung im Museum. Zum Beispiel: ein mittelalterliches Reliquiar

Wie können Kinder historische Kunst, deren Herkunft außerhalb ihrer Lebenszusammenhänge liegt, verstehen lernen? Und welches Bildungspotenzial bieten diese Artefakte? Der Beitrag regt zur Diskussion einer kindorientierten Kulturvermittlung an und vermittelt konzeptionelle Grundlagen zur Kunstrezeption mit Kindern.

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Von Shadrach Teryila Ukuma

Managing Collective Trauma amongst Displaced Persons in Daudu Community of Benue State, Nigeria: A Cultural Performances Approach

Kulturelle Performances von Personen, die durch die gewaltsamen Konflikte innerhalb der Daudu-Gemeinschaft vertrieben wurden, agieren sowohl rückbezogen als auch reflektierend im Hinblick auf die gemachten schrecklichen Erfahrungen. Die Vertriebenen nutzen die Performances, um einen kathartischen Effekt zu erzielen, ein starkes Gemeinschaftsgefühl aufzubauen und um sich eine positivere Zukunft vorzustellen.

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Von Alasambom Nyingchuo

Applied Cinema and Social Cohesion: Promoting Gender Equity through Film for Development among the Kom of North West Cameroon

Diese Arbeit nutzt angewandtes Kino, um Geschlechtergerechtigkeit in der Kom-Gesellschaft im Nordwesten Kameruns zu fördern. Dabei konzentriert sie sich auf soziokulturelle Praktiken, die den Zugang von Frauen zur Teilhabe an der Gemeinschaft einschränken. Lösungsvorschläge wurden in einen partizipativ entwickelten Film zur Sensibilisierung der Gemeinschaft eingebracht.

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Kulturelle Teilhabe in der DDR - Im Blick zurück nach vorn

„Erstürmt die Höhen der Kultur!“ – Was lässt sich von diesem Anspruch der (Kultur-)Politik der DDR auf gegenwärtige Fragen kultureller Teilhabe ableiten? Anhand von neuen und historischen Beiträgen zu den Künsten und Kultureinrichtungen sowie zur Kulturgeschichte der DDR bietet das kubi-online Dossier Anregungen für aktuelle Diskurse in Deutschland. Lesen Sie weiter.

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