Themenfeld:

Theorie- und Praxisentwicklungen

93 Beiträge im Themenfeld

Von Peter Fauser (2021)

Kulturelle Schulentwicklung und die Rolle der Kunst

Die digitale Welt braucht die Schule nicht zur Wissensvermittlung. Das können andere besser. Corona lehrt: Kinder brauchen für ihr Lernen die erkundende und gestaltende Begegnung mit Menschen und Sachen. Der Kunst als siebenfacher Erfahrung der Freiheit kommt hier eine einzigartige Rolle zu.

Von Sebastian Weirauch (2021)

Zwischen Sozialistischem Realismus und künstlerischer Autonomie: Das Literaturinstitut „Johannes R. Becher”

Das Literaturinstitut „Johannes R. Becher“, das zwischen 1955 und 1993 in Leipzig existierte, war die erste und einzige Ausbildungsstätte für Autor*innen im deutschsprachigen Raum war. Welche produktiven Impulse gehen vom Institut auch heute noch aus? Zur Beantwortung dieser Frage werden kulturpolitische Debatten um das Institut rekonstruiert und literarische Texte von Absolvent*Innen in den Blick genommen.

Von Sidonie Engels (2021)

Kunst und ästhetisch-bildnerisches Tun im Elementarbereich

Frühe Kulturelle Bildung rückt immer mehr in den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit. Es steht an, das Feld aus der Perspektive der einzelnen Sparten genauer in den Blick zu nehmen. In Bezug auf Bildende Kunst und ästhetisch-bildnerisches Tun liefert der Beitrag eine Bestandsaufnahme und bietet Anstöße zur Diskussion.

Von Bettina Uhlig, Carolin Funke (2021)

Kindorientierte Vermittlung im Museum. Zum Beispiel: ein mittelalterliches Reliquiar

Wie können Kinder historische Kunst, deren Herkunft außerhalb ihrer Lebenszusammenhänge liegt, verstehen lernen? Und welches Bildungspotenzial bieten diese Artefakte? Der Beitrag regt zur Diskussion einer kindorientierten Kulturvermittlung an und vermittelt konzeptionelle Grundlagen zur Kunstrezeption mit Kindern.

Von Kawthar El-Qasem (2021)

Plädoyer für ein Denken (Bau)Kultureller Bildung jenseits der Milieu-Kategorie

Ein adäquater Umgang mit Differenz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Postmigrantischen Gesellschaft kann durch eine Dekonstruktion des Milieu-Begriffs und durch eine kritische Betrachtung der Diskurse um Kulturelle Bildung selbst an Profil gewinnen. Anhand von drei Beispielen erarbeitet die Autorin im Anschluss an diese Dekonstruktion mögliche Parameter einer gelingenden Baukulturellen Bildung.

Von Birgit Mandel (2021)

Kulturelle Teilhabe in der DDR: Ziele, Programme und Wirkungen staatlicher Kulturvermittlung

Welche theoretischen und praktischen Erkenntnisse der Kulturvermittlung in der DDR wären heute noch relevant? Welche Impulse für aktuelle Diskurse zur kulturellen Teilhabe und Kulturellen Bildung lassen sich aus den Erfahrungen der Kulturarbeit in der DDR gewinnen? Dargelegt werden die zentralen Erkenntnisse eines Forschungsprojektes.

Von Rüdiger Bernhardt (2021)

Schreibende Arbeiter und ihre Zirkel – Erwartungen, Praxis und Ergebnisse

Am Beispiel der Literatur zeigt der aktuelle Beitrag auf, wie der Anspruch einer chancengerechten kulturellen Teilhabe in der DDR umgesetzt wurde, wie sich die Bewegung der schreibenden Arbeiter entwickelte und was sie konkret bewirkte. Ein Beitrag aus dem Jahr 1987 beschreibt zudem das literarische Schaffen des Zirkels schreibender Arbeiter der VEB Leuna-Werke, dessen Leiter der Autor war.

Von Cynthia Gavranic, Maren Ziese (2021)

Kunstvermittlung in der ökologischen Krise

Verlernen und Transformieren: Ökologisch orientierte kritische Kunstvermittlung im intergenerativen Kontext. Ko-kreative Tandems zwischen Jung und Alt begeben sich im Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich in den Prozess des Verlernens und experimentieren mit Vorschlägen aus der ökologisch orientierten Kunstdidaktik, um Gewohnheiten im Umgang mit Pflanzen und Tieren zu transformieren.