Themenfeld:

Qualifizierungsarbeiten

Das Themenfeld "Forschung in progress / Qualifizierungsarbeiten" bietet Zusammenfassungen von wissenschaftlichen Arbeiten wie Masterarbeiten oder Dissertationen. Es gibt Einblick in aktuelle Forschungsthemen und verweist auf Forschungslücken. Diese Kategorie soll kontinuierlich fortgeschrieben werden in der Vermessung dessen, was Nachwuchswissenschaftler*innen an Themen und Herausforderungen der Kulturellen Bildung bearbeiten. Vorschläge für weitere Beiträge/Autor*innen und Anmerkungen an die Redaktion (redaktion@kubi-online.de) sind stets willkommen!

46 Beiträge im Themenfeld

Von Shadrach Teryila Ukuma (2021)

Managing Collective Trauma amongst Displaced Persons in Daudu Community of Benue State, Nigeria: A Cultural Performances Approach

Kulturelle Performances von Personen, die durch die gewaltsamen Konflikte innerhalb der Daudu-Gemeinschaft vertrieben wurden, agieren sowohl rückbezogen als auch reflektierend im Hinblick auf die gemachten schrecklichen Erfahrungen. Die Vertriebenen nutzen die Performances, um einen kathartischen Effekt zu erzielen, ein starkes Gemeinschaftsgefühl aufzubauen und um sich eine positivere Zukunft vorzustellen.

Von Alasambom Nyingchuo (2021)

Applied Cinema and Social Cohesion: Promoting Gender Equity through Film for Development among the Kom of North West Cameroon

Diese Arbeit nutzt angewandtes Kino, um Geschlechtergerechtigkeit in der Kom-Gesellschaft im Nordwesten Kameruns zu fördern. Dabei konzentriert sie sich auf soziokulturelle Praktiken, die den Zugang von Frauen zur Teilhabe an der Gemeinschaft einschränken. Lösungsvorschläge wurden in einen partizipativ entwickelten Film zur Sensibilisierung der Gemeinschaft eingebracht.

Von Friederike Falk (2021 / 2016)

Theaterpädagogik in NS-Gedenkstätten – Pädagogische Implikationen und künstlerische Strategien

Die Masterarbeit von Friederike Falk veröffentlicht kubi-online als PDF Textanhang, um Interessent*innen dieses ausgezeichnete Wissen zu erschließen und zum Wissenstransfer beizutragen. Das einführende Abstract habe die Gutachterinnen Ulrike Hentschel und Ute Pinkert verfasst.

Von Jutta Krauß (2020)

How we share Voguing? Vermittlungskonzepte beim Voguing zwischen Kunst, Kultur und Kultureller Bildung

Die Vermittlung der soziokulturellen Tanzpraxis Voguing eröffnet ein Spannungsgefüge zwischen Kunst und Kultur, aus welchem sich Fragen zum Verständnis von Kunst, Kultur, Bildung, Vermittlung und Weitergabe entfalten und Fragen zur Vermittlung im Kontext von Kultureller Bildung aufgeworfen werden.

Von Helen Hartung (2020)

Naturverbundenheit und die Künste – Überlegungen zu einem ästhetischen Naturzugang zur Stärkung der Verbundenheit mit der Natur

Auf Grundlage der Idee einer Verbundenheit mit der Natur und der Faktoren Mensch, Natur und Kunst werden theoretische Überlegungen darüber angestellt, wie ein ästhetischer Naturzugang zur Stärkung von Naturverbundenheit aussehen kann und verschiedene künstlerisch-ästhetische Elemente hierzu diskutiert.

Von Verena Lobert (2020)

Forschendes Theater für Kinder: Exemplarische Transfermethoden zwischen den Programmen TUKI ForscherTheater und TUKI Bühne

Anhand der Arbeitsweisen von TUKI und Beobachtungen von Berliner Stückentwicklungen mit dem GRIPS-Theater, der Schaubude und der Jungen Deutschen Oper wird untersucht, wie aus Kita-Forschungsreisen professionelles Kindertheater wird. Die Forschungsfragen lauteten u.a.: Wie kann es gelingen, die kindlichen Sichtweisen und Ideen in professionelle Produktionen weiterzutragen? Wie werden szenische Strategien aus Kita-Settings in Inszenierungen weiterentwickelt?

Von Anke Ebel (2020)

Überlegungen zur ästhetischen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung – am Beispiel des Lernkonzepts der Färbergärten

Das ‚Erfolgsrezept‘ von Lernformaten, die sich den färbenden Eigenschaften von Pflanzen verschrieben haben (kurz: Färbergarten-Projekte), liegt in einem ästhetischen Zugang zu Themen der Nachhaltigkeit und eröffnet neue Wege innerhalb der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Von Stefan Gebhard (2020)

„Doing Artist" - Eine praxistheoretische Perspektive auf das Tun von Künstler*innen in bildenden Kontexten

Nachdem die Situation von Künstler*innen an Schulen umrissen und die zugrundeliegenden praxistheoretischen Prämissen dargelegt sind, zeigt der Beitrag entlang zweier Argumentationsstränge – der Materialität sowie Iterabilität künstlerischer Praxis – auf, worin der Gewinn einer praxistheoretischen Perspektive auf künstlerisches Handeln liegen kann.