Themenfeld:

Theater

In der Spezifik der künstlerischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen und der Praxisvielfalt von Angebotsformaten und Bildungsorten wird dieser Bereich vermessen: mit Fachbeiträgen zu den Besonderheiten des sich Bildens im Bereich Theater; mit Differenzierungen zu Zielen und Herausforderungen für unterschiedliche Strukturen, Akteure, Adressat*innen und Lebensalter, zwischen formalem, non-formalem und informellem, rezeptivem oder produktivem Bildungs- und Vermittlungskontext; mit Auseinandersetzungen über aktuelle Ausrichtungen von Konzepten und gesellschaftliche Entwicklungen und Sichtweisen in dieser Kunstsparte „Theater“.
Vorschläge für weitere Fachartikel richten Sie gerne an: redaktion@kubi-online.de.

34 Beiträge im Themenfeld

Von Leonie Ahmer (2020 / 2018)

Selbst/Erzählung. Konzepte narrativer (Lebens-)Geschichte in der biografisch-dokumentarischen Theaterarbeit

Die Masterarbeit von Leonie Ahmer veröffentlicht kubi-online als PDF Textanhang, um Interessent*innen dieses ausgezeichnete Wissen zu erschließen und zum Wissenstransfer beizutragen. Das einführende Abstract habe die Gutachterinnen Ulrike Hentschel und Ute Pinkert verfasst.

Von Jessica Höhn, Stefanie Seeling, Franziska Cordes (2020)

Theaterpädagogik in Pflegeeinrichtungen: Forschungsprojekt zur kulturellen Teilhabe von Menschen mit Demenz

An der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „TiP.De – Theater in der Pflege von Menschen mit Demenz" die Wirkung von theaterpädagogischen Methoden auf Lebensqualität, Emotionalität und agitiertes Verhalten von Menschen mit Demenz untersucht.

Von Birgit Mandel (2020)

Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zur Legitimität öffentlich geförderter Theater in Deutschland

Kurzfassung der von der Autorin unter Mitarbeit von Moritz Steinhauer durchgeführten repräsentativen Bevölkerungsbefragung: „Theater in der Legitimationskrise? Interesse, Nutzung und Einstellungen zu den staatlich geförderten Theatern in Deutschland“.

Von Ulrike Hentschel (2019 / 2016)

Ästhetische Bildung – gibt’s die noch? Theaterpädagogik und Praktiken des zeitgenössischen Theaters

Die Künste verlassen ihre angestammten Räume und spielen mit den Grenzen zwischen Kunst und Alltag, zwischen künstlerischen und sozialen Aktionen. Ist die Rede von „Ästhetischer Bildung“ angesichts dieser Entwicklung obsolet geworden?

Von Barbara Meißner (2019)

Potentiale theaterpädagogischer Projektarbeit: Ergebnisse einer multimodalen Interaktionsanalyse

Die multimodale Interaktionsanalyse ermöglicht es, Handlungsvollzüge in ihrer gesamten Komplexität zu erforschen. Im gegebenen Fall liefert sie Erkenntnisse, die weit über die Theateraufführung hinausgehen und zeigen, dass Theaterprojekte einen Überschuss an sozialer Bedeutung produzieren und vielfältige selbstbestimmte Aneignungs- und Gestaltungsprozesse in Gang setzen.

Von Nicole Zielke (2019)

Formen der Selbst- und Weltbeziehungen im Theater

Theater als Laboratorium für die Modulation und Exploration von Selbst- und Weltbeziehungen? Der Beitrag führt anhand der Theaterwerkstatt Bethel aus, wie die ästhetische Praxis des Theaters zur Entwicklung und Erprobung von Selbst- und Weltbeziehungen dient, die im gesellschaftlichen Zusammenleben gefährdet bzw. (noch) nicht realisiert sind.

Von Gerd Taube (2019)

Wege ins Theater führen über die Hauptstraße der Partizipation - Jugendpolitik für kulturelle Teilhabe

Wie können Kinder und Jugendliche, insbesondere jene, die unter prekären Bedingungen aufwachsen, die Chance erhalten, Theater für sich zu entdecken? Der Beitrag macht Erfahrungen des Projekts „Wege ins Theater!“ im Rahmen des Programms „Kultur macht stark" zugänglich und positioniert sich aus jugendpolitischer Verantwortung für kulturelle Teilhabe.

Von Dorothea Hilliger (2019)

Pädagogisches Handeln in den performativen Künsten als (radikal-)demokratische Praxis

Der Artikel nimmt die Pädagogik der performativen Kunstformen Tanz, Theater und Performance in den Blick und reflektiert, unter Bezugnahme auf Demokratietheorien und in Anlehnung an Rancière, die Bedeutung künstlerisch-pädagogischer Praxis für das öffentliche Leben einer demokratischen Gesellschaft.