Themenfeld:

Wissenschaft

Im Themenfeld „Wissenschaft" finden Nutzer*innen der Wissensplattform kubi-online alle Fachbeiträge zusammengestellt, die aus theoretischer Perspektive Begriffs- und Praxisentwicklungen beleuchten und Erkenntnisse empirischer Forschung und wissenschaftlicher Studien diskutieren.

Um angesichts der Summe dieser vielen Theorie- und Forschungsartikel eine Orientierung zu erleichtern, sind alle wissenschaftlichen Texte auf kubi-online zusätzlich folgenden vier Rubriken zugeordnet: 

633 Beiträge im Themenfeld

Von Anna Hampel (2026)

Auditive Formate als Schnittstelle zwischen Sozialer Arbeit und Kultureller Bildung?!

Anhand eines künstlerisch-ästhetischen Forschungsprojektes zum Thema weibliche Wohnungslosigkeit während der Covid-19 Pandemie, das im Format einer Audio-Dokumentation umgesetzt wurde, werden in dem Artikel Schnittstellen und Anknüpfungspunkte von Sozialer Arbeit und Kultureller Bildung aufgezeigt.

Von Bastian Hodapp (2026)

Höraktivitäten mit Senior*innen. Ein praxisorientiertes Forschungsprojekt zur Förderung der kulturellen und sozialen Teilhabe und des Wohlbefindens älterer Menschen

An der Schnittstelle von Sozialer Arbeit und Kultureller Bildung wird in einer stationären Einrichtung der Altenhilfe das Potenzial hörbezogener Aktivitäten für ältere Menschen untersucht. Die Projektergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer hörzentrierten Musikgeragogik: Die Förderung des Hörens erweist sich nicht nur als Beitrag zur kognitiven Aktivierung, sondern auch als bedeutender Faktor für das emotionale Wohlbefinden, das Selbstwirksamkeitserleben und die soziale Eingebundenheit älterer Menschen.

Von Markus Baum, Lea Bausch (2026)

Ästhetik in der Sozialen Arbeit: Für eine kritische Kulturelle Bildung im gegenwärtigen Wohlfahrtsstaat

In dem Aufsatz werden Ästhetik, Kulturelle Bildung und Soziale Arbeit in eine Konstellation gebracht, die eine kritische Positionierung gegenüber bestimmten Facetten Kultureller Bildung sowie dem gegenwärtigen bundesdeutschen Wohlfahrtsstaat ermöglicht. Dieses Potenzial wird in Projektbausteine überführt, die in der Sozialen Arbeit mit Jugendlichen genutzt werden können, um sich im Medium der Kunst den öffentlichen Raum gestalterisch anzueignen.

Von Miriam Weinzierl (2026)

Theaterarbeit im offenen Vollzug zwischen Kultureller Bildung und Sozialer Arbeit

Welche Erfahrungen machen inhaftierte Frauen innerhalb eines biografischen Theaterprojekts? Welche Chancen und Entwicklungen eröffnet die Teilnahme, und welche Rahmenbedingungen sowie Einflussfaktoren müssen berücksichtigt werden? Der vorliegende Beitrag präsentiert eine Studie zu den Auswirkungen von biografischer Theaterarbeit und diskutiert deren Bedeutung für Soziale Arbeit und Kulturelle Bildung.

Von Birgit Dorner, Marion Gerards, Damaris Nübel (2026)

Soziale Arbeit und Kulturelle Bildung im Dialog. Einführungsbeitrag für das Dossier

Der einleitende Beitrag der Herausgeberinnen des Dossiers analysiert systematisch die Traditionslinien, Theoriebezüge und disziplinären Aspekte beider Felder. Er plädiert für einen differenzierten Dialog, der weder vorschnelle Gleichsetzungen noch strikte Trennungen vornimmt, sondern eine wechselseitige Präzisierung und Weiterentwicklung in Theorie und Praxis sowohl für die Soziale Arbeit als auch die Kulturelle Bildung ermöglicht.

Von Markus Kosuch (2026)

Kulturelle Interventionen (KI) als ästhetisch-aktionsforschender Ansatz in der Sozialen Arbeit: das 6-Phasen Modell

Vor dem Hintergrund seiner langjährigen Lehr- und Lernforschung im berufsbegleitenden Studiengang Soziale Arbeit, Erziehung und Bildung im Lebenslauf stellt der Autor das Konzept KI vor, ein inhaltsoffenes Strukturmodell in dem durch ästhetische Methoden neue Möglichkeitsräume für Wahrnehmung, Handlung und Bedeutungszuschreibung eröffnet werden. Anhand eines verdichteten Fallbeispiels aus der Hortarbeit wird gezeigt, wie eine konflikthafte Alltagssituation – das „Mittagschaos“ – durch einen Perspektivwechsel, ressourcenorientierte Beobachtung und einen ästhetischen Impuls (Vorlesen) transformiert werden kann.

Von Andrea Plöger (2026)

Am Rand und mitten drin: ein Beispiel aus Hellersdorf in Berlin

Soziale Kulturarbeit, künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum, transformatives Community Organizing (CO), Gemeinwesenarbeit (GWA), Soziale Arbeit, Soziale Bewegungen – Reflexion ihrer Potenziale in von Ausschluss betroffenen Quartieren und der Versuch einer Einordnung am Beispiel eines Projekts im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Stadtteil Hellersdorf.

Von Babette Friedrich (2026)

Poetry Slam und kreatives Schreiben in der Sozialen Arbeit – Ästhetische Praxis und kulturelle Teilhabe

Schreiben kann als eine Form ästhetischer Praxis verstanden werden, die Räume für Selbstausdruck, Transformation und kulturelle Teilhabe eröffnet. Der Beitrag illustriert anhand von schreibbezogenen Gruppenangeboten und Poetry-Slam-Schreibwerkstätten aus der Sozialen Arbeit, wie Schreiben und Performance als zeitgenössische Formen ästhetischer Bildung wirksam werden können.

Von Sophia Gericke (2026)

Bildung durch Irritation? Fremderfahrungen als Impulse für kulturelle Bildungsprozesse in der Sozialen Arbeit

Fremdes irritiert. Doch gerade in dieser Irritation liegt ein Bildungspotenzial. Wie Soziale Arbeit durch ästhetische Praxis Bildungsprozesse anstoßen kann, zeigt dieser Beitrag am Beispiel Sozialer Kulturarbeit.

Von Christoph Wulf (2026)

Tänze als immaterielles kulturelles Erbe. Neue Perspektiven für kulturelles Lernen

Der Beitrag analysiert die Rolle und Funktion von Tanz aus anthropologischer und bildungstheoretischer Perspektive. In fünf Dimensionen werden die spezifischen Potenziale des Tanzes für die Entwicklung kultureller, sozialer und individueller Kompetenzen und Zugehörigkeiten diskutiert.