Themenfeld:

Theorie- und Praxisentwicklungen

244 Beiträge im Themenfeld

Von Christian Gedschold, Stefanie Sauer (2026)

Mind the Gap. Eine theaterpädagogische Methode zur Bearbeitung sozialer Konflikte in transnationalen Räumen

Wie lassen sich Konflikte in transnationalen Lebenswelten sichtbar machen und bearbeiten? Die theaterpädagogische Methode „Mind the Gap“ verbindet Forschung zu vietnamesischen Weltfamilien mit spielerischen Perspektivwechseln. Sie zeigt, wie kulturelle Abstände verringert, Selbstwirksamkeit gestärkt und Ambiguitätstoleranz in Gruppen gefördert werden können.

Von Gabriele Weiß (2026 / 2021)

Ästhetische Erfahrungen. Ihre differenten Formen, Dimensionen, Verständnisweisen und die (Un-)Möglichkeiten ihrer Bildung

Wie lassen sich ästhetische Erfahrungen als Prozess beschreiben und begründen, aus denen Transformationen von Selbst-Welt-Verhältnissen, also Bildung, hervorgehen? Dieser Frage geht der Beitrag unter Rekurs auf zentrale Theorien nach und betont, dass bestimmte Dimensionen bzw. Potenziale des Ästhetischen verloren gehen – und zwar jene, die sich weder einer pädagogischen Praxis noch einer Wirkungsforschung fügen.

Von Meike Lettau, Michèle Brand (2026)

Wissenstransfer durch künstlerische Formate: Transkulturelle Bildungsprozesse und gesellschaftspolitische Dimensionen in der WANA-Region

Der Artikel untersucht, wie Wissenstransfer durch transkulturelle Forschungs- und Kulturprojekte in der WANA-Region (Westasien und Nordafrika) gestaltet werden kann, am Beispiel des „تواصل [Tawasol] – Cultural Production and Policy Network“. Darüber hinaus wird die Rolle von transkulturellen Bildungsprozessen und Resonanzerfahrungen diskutiert.

Von Irena Müller-Brozović (2026)

Resonanzaffine Musikvermittlung. Ein Modell für responsive Musikbeziehungen

Wie kann Musikvermittlung inspirierende musikalische Begegnungen gestalten? Der Beitrag zeigt, wie das Modell Resonanzaffiner Musikvermittlung mit Leitfragen neue Perspektiven auf Musikbeziehungen eröffnet und Wege für eine reflektierte Praxis sichtbar macht.

Von Juliane Gerland (2026 / 2019)

Inklusion: Dilemma, Trilemma, Kunst

Anspruch und Realisierung von Inklusion und kulturell-künstlerischer Teilhabe klaffen weit auseinander: Welche Begrifflichkeiten und Begründungeng sind dafür relevant? Inwiefern können diesbezügliche Dilemmata und das Trilemma inklusiver Strategien – Empowerment, Normalisierung, Dekonstruktion – aufgelöst werden? Wie lassen sich künstlerisches Handeln, Kulturelle Bildung und Hochschulpraxis konstruktiv wenden und inklusiv gestalten?

Von Peggy Meyer-Hansel (2026)

Performance im Zeitgenössischen Tanz – Performatives Handeln zwischen Innen- und Außenperspektive

Performance hat sich im kunst- und kulturwissenschaftlichen Diskurs zu einem vielschichtigen Schlüsselbegriff entwickelt. Anhand der zeitgenössischen Tanzperformance encounters 1.1 (TANZ OFFEN 2024) untersucht der Artikel die Differenz von Innen- und Außenperspektive performativen Handelns. Ein heuristisches Modell macht diese Perspektiven sichtbar, analysierbar und eröffnet neue Impulse für Vermittlungsprozesse in der Kulturellen Bildung.

Von Miriam Haller (2026 / 2026)

PassAGEn. Alter(n)sbilder und Kulturelle Bildung im Alter

Ein Beitrag, der verbindet: Alter(n)sbilder und Bildung im Alter, Pädagogische Anthropologie und Geragogik, „Ageing Trouble“ und „Un/doing Age“. Und was hat das mit Kultureller Bildung zu tun? - Sie ist ein zentrales Bindeglied und Wegweiser für PassAGEn.

Von Claudia Cerachowitz, Johanna Tewes  (2026)

Ansprechen. Antworten. Anders werden.

Wider die Wüste - Resonanzkompetenz! Der Beitrag zeigt – mit Rosas Resonanztheorie und weiterführenden theoretischen Ansätzen –, wie Kunst, Musik und ästhetische Prozesse Resonanzbeziehungen begünstigen, Irritation und Selbstwirksamkeit auslösen und so eine „resonanzorientierte Kulturschule“ als Motor transformatorischer Schulentwicklung entwerfen.

Von Leyla Ercan, Leila Haghighat (2026)

Community Care, Community Art: Voraussetzungen für die Kunst- und Kulturproduktion mit marginalisierten Menschen

In diesem Podcast bringen Politik- und Kulturwissenschaftlerin Leila Haghighat und Kulturberaterin und -managerin Leyla Ercan unter dem Aspekt Fürsorge Theorie und Praxis der Kunst- und Kulturarbeit mit marginalisierten (insbesondere migrantisierten und rassifizierten) Menschen miteinander ins Gespräch und gehen den ethischen und politischen Implikationen von Gemeinschaftsbildung nach.

Von Peter Hammerschmidt, Gerd Stecklina, Caroline Steindorff-Classen (2025 / 2024)

Kulturelle Bildung und Soziale Arbeit

Soziale Arbeit und Kulturelle Bildung, so mag es erscheinen, gehören unterschiedlichen Welten an. Gleichwohl zeigen sich bei näherer Betrachtung sowohl in den jeweiligen Praxen als auch in deren Theorien zahlreiche Berührungspunkte. Diese in ihrer grundlegenden Bedeutung aufzuzeigen, ist Anliegen dieses Beitrags.