Themenfeld:

Strukturen

Dieses Themenfeld listet Beiträge auf, die einzelnen Struktur- und Organisationsbereiche sowie Akteursgruppen gezielt beleuchten und Entwicklungsherausforderungen für die Praxis Kultureller Bildung in bestimmten Handlungsfeldern besonderes thematisieren.

25 Beiträge im Themenfeld

Von Jan-Pieter Barbian (2013 / 2012)

Öffentliche Bibliotheken als gesellschaftliche Orte Kultureller Bildung

Die Sprache und das Lesen sind Jahrtausende alte Kulturtechniken, ihre Erlernung und Beherr­schung unabdingbar notwendige Schlüsselqualifikationen, um sich Informationen zu erschließen, das Wissen über unsere Lebenswelt anzueignen und sich mit anderen über das Gelernte auszu­tauschen. Auch wer das Internet nutzen will, muss zuerst lesen können. Die Freude und Begeisterung für das Lesen bei nachwachsenden Generationen zu wecken, ist daher eine zentrale Aufgabe für die Bildungspolitik, der sich auch die Öffentlichen Bibliotheken intensiv widmen.

Von Kirsten Witt (2013 / 2012)

Bundesweite Wettbewerbe und Preise Kultureller Bildung

Dieser Artikel beleuchtet Zielsetzungen und Potentiale von Wettbewerben und Preisen unter folgenden Fragestellungen: Welche Rolle spielen Wettbewerbe in der kulturellen Bildungspraxis? Was können sie leisten und was bewirken sie für TeilnehmerInnen, Praxisfeld und Gesellschaft? Dabei werden nicht nur Teilnehmerwettbewerbe in den Blick genommen, sondern ebenso Auszeichnungen für gute Kulturprodukte und Preise für gelungene Praxis. Abschließend werden einige Bundeswettbewerbe vor allem aus dem Feld der Kulturellen Kinder-­ und Jugendbildung exemplarisch vorgestellt.

Von Mareike Berghaus (2013 / 2012)

Von Modellen zu Strukturen – zur Bedeutung von Modellprojekten in der Kulturellen Bildung

Modellprojekte sind aus dem Handlungsfeld der Kulturellen Bildung nicht mehr wegzudenken. Ob „FSJ Kultur“, „Kultur macht Schule“, „Jedem Kind ein Instrument“, „Kulturagenten für kreati­ve Schulen“ oder „Kultur.Forscher!“: Modellprojekte bieten Chancen für die Weiterentwicklung und Professionalisierung der Kulturellen Bildung auf vielfältigen Wegen und Ebenen. Die Fülle von Modellprojekten bietet Anlass, im Folgenden aufzuzeigen, welche Bedeutung sie für die Kulturelle Bildung haben und welche Schwierigkeiten damit ebenso verbunden sein können.

Von Hans Fleisch (2013 / 2012)

Förderung der Kulturellen Bildung durch Stiftungen

Universitäre Lehrveranstaltungen zu ästhetischer Praxis werden in der Regel nicht von JuristInnen angeboten. Und das Recht ist in der Regel kaum Thema, wenn es bei solchen Vorlesungen und Seminaren unter anderem um Schönheit und ihre „Gesetze“ (dazu be­reits Konfuzius, vgl. Kungfutse 1975:121) geht. Die Schönheit des Rechts ist vielmehr ein von den an Ästhetik Interessierten meist übersehener Aspekt, obschon sich die (rechts-)wissenschaftliche Literatur seit jeher damit befasst (dazu z.B. Öhlinger 1982:185).

Von Hildegard Bockhorst (2013 / 2012)

Überblick für die Bundesebene: Rahmenbedingungen, Zuständigkeiten und Förderschwerpunkte von Jugend-, Kultur- und Bildungspolitik

In Deutschland sind rechtliche Rahmenbedingungen und Förderstrukturen für die Kulturelle Bildung nur in Abhängigkeit von folgenden Aspekten zu betrachten: (1) dem kooperativen Föderalismus, in welchem sich die föderalen Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen die staatliche Verantwortung für die Förderung von Kultur und Bildung teilen, (2) den zwischen den drei Sektoren Staat bzw. öffentliche Hand, Markt und frei­-gemein­nützigem Bereich/Drittem Sektor zu differenzierenden Verantwortlichkeiten für Strukturen und Angebote der Kulturellen Bildung; (3) der Dualität von Kultureller Bildung sowohl in der Schule wie außerhalb von Schule; (4) der arbeitsteiligen Zuordnung der Kulturellen Bildung zu unterschiedlichen politischen Handlungsfeldern mit von Bundesland zu Bundesland anders entschiedenen Ressortzuständigkeiten.