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Musik

In der Spezifik der künstlerischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen und der Praxisvielfalt von Angebotsformaten und Bildungsorten wird dieser Bereich vermessen: mit Fachbeiträgen zu den Besonderheiten des sich Bildens in dieser Kunstsparte; mit Differenzierungen zu Zielen und Herausforderungen für unterschiedliche Strukturen, Akteure, Adressat*innen und Lebensalter, zwischen formalem, non-formalem und informellem, rezeptivem oder produktivem Bildungs- und Vermittlungskontext; mit Auseinandersetzungen über aktuelle Ausrichtungen von Konzepten und gesellschaftliche Entwicklungen und Sichtweisen in dieser Sparte „Musik“.
Vorschläge für weitere Fachartikel richten Sie gerne an: redaktion@kubi-online.de.

46 Beiträge im Themenfeld

Von Michael Dartsch (2019)

Frühe musikalische Bildung

Dass schon junge Kinder mit Musik in Berührung kommen sollten, steht außer Frage. Doch wie sieht die Praxis aus? Untersucht wird die Rolle des Singens und Musizierens in der Familie, in Tageseinrichtungen für Kinder, in Musikschulen sowie die Ausbildungssituation im Bereich der frühen musikalischen Bildung.

Von Michael Dartsch (2019)

Außerschulische musikalische Bildung

Vom Kleinkindalter über das Vorschul- und Schulalter bis hin zum Erwachsenen: Der Beitrag umreißt Ziele, Aufgaben, Strukturen und Entwicklungen der außerschulischen musikalischen Bildung in Deutschland.

Von Matthias Schlothfeldt (2019)

Kompositionspädagogik – Ein Überblick über ihre Bereiche sowie aktuelle Tätigkeiten und Entwicklungen

Das ebenso breite wie vielfältige Handlungsfeld der Kompositionspädagogik, in dem Komposition unterrichtet und im Unterricht komponiert, beides erforscht und darüber veröffentlicht wird, rückt als Teilbereich Kultureller Bildung zunehmend in den Fokus der (Musik-)Pädagogik.

Von Hans-Joachim Rieß (2019)

Zur Ideengeschichte der „Prinzipien Kultureller Bildung“ im Praxisfeld der öffentlichen Musikschule

Die „Prinzipien Kultureller Bildung“ stellen wesentliche Koordinaten für den gesellschaftlichen Auftrag der öffentlichen Musikschule dar. Hierbei geht es um eine fachlich fundierte Musikerziehung zur Ermöglichung von Persönlichkeitsbildung für alle, als Voraussetzung für eine ethisch ausgerichtete Gesellschaftsentwicklung.

Von Johannes Voit (2019)

Komponieren an Schnittstellen: Organisationsstrukturen und Ziele der Akteure in Response-Projekten

Am Beispiel von Response-Projekten, bei denen Jugendliche in Anlehnung an ein Referenzwerk eigene Stücke komponieren, zeigt der Beitrag auf, welche Chancen in der Zusammenarbeit von Kultur- und Bildungseinrichtungen liegen, und welche Herausforderungen die häufig unterschiedlichen Ziele darstellen, die Projektpartner mit derartigen Kooperationsprojekten verknüpfen.

Von Renate Müller (2019)

Identität und Musik

Identitätskonstruktion heute ist Identitätsarbeit. Identitätskonstruktionen mit Musik sind aktive und kreative Prozesse Kultureller Bildung – mehr als Identifikation mit Musikstars, als die Anpassung an den Musikgeschmack Gleichaltriger, als die Zugehörigkeitsdefinition zu einer Jugendkultur oder einer „Herkunftskultur“.

Von Peter Tiedeken (2018)

Zu den Widersprüchen inklusiver Musikpädagogik – dargestellt am Beispiel der Hamburger Musikgruppe ‚Station 17’

Am Beispiel der bereits seit 30 Jahren existierenden inklusiven Musikgruppe ‚Station 17’ arbeitet der Artikel zentrale Widersprüche der musikpädagogischen Praxis (im Feld der Beruflichen Rehabilitation) heraus, die sich aus einem inklusiven Transformationsanspruch bei gleichzeitiger Affirmation gesellschaftlicher Machtstrukturen ergeben.

Von Lars Oberhaus, Ragnhild Eller (2018)

„Verschleierte Blicke durch rosarote Brillen" - Berufsbezogene Rollenzuschreibungen in einer Weiterqualifizierung zur transprofessionellen Zusammenarbeit von MusikerInnen und ErzieherInnen-Tandems in der Kita

Im Rahmen einer Weiterbildung haben MusikerInnen mit ErzieherInnen in Tandems zusammen gearbeitet, um das Musikangebot in der Kita zu verbessern. Der Beitrag thematisiert den Stellenwert frühkindlicher musikalischer Bildung und reflektiert auf Grundlage der Evaluationsergebnisse, wie sich stereotype berufliche Zuschreibungen überwinden lassen.