Themenfeld:

Medien

In der Spezifik der künstlerischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen und der Praxisvielfalt von Angebotsformaten und Bildungsorten wird dieser Bereich vermessen: mit Fachbeiträgen zu den Besonderheiten des sich Bildens im Bereich der Medien; mit Differenzierungen zu Zielen und Herausforderungen für unterschiedliche Strukturen, Akteure, Adressat*innen und Lebensalter, zwischen formalem, non-formalem und informellem, rezeptivem oder produktivem Bildungs- und Vermittlungskontext; mit Auseinandersetzungen über aktuelle Ausrichtungen von Konzepten und gesellschaftliche Entwicklungen und Sichtweisen in dieser Sparte „Medien“.
Vorschläge für weitere Fachartikel richten Sie gerne an: redaktion@kubi-online.de.

36 Beiträge im Themenfeld

Von Michael Dellwing (2021)

Third Places und milieuübergreifende Sozialisation in digitalen Gesellschaften

Während third places als soziologisches Konzept vor allem für Cafés, Bars und Bowlingbahnen entwickelt wurden, um die Vergemeinschaftung jenseits der sozialen Herkunft zu thematisieren, ist vor allem die Online-Kommunikation, und hier besonders das Computerspiel, als Chance solcher Vergemeinschaftung und Überbrückung der Grenzen sozialer Herkunft zu thematisieren.

Von Jürgen Sleegers (2021 / 2020)

Games for Future - Spiele(n) mit ernsten Themen

Längst sind nicht nur digitale Spiele in der Mitte der Gesellschaft, sondern auch die Gesellschaft verändernde Themen mitten in digitalen Spielen angekommen. Dieser Beitrag zeigt einige Möglichkeiten auf, wie u.a. mit Klimawandel gespielt und dies in der pädagogischen Praxis genutzt werden kann. Mehrere Spielebeispiele mit möglichen Settings für deren Einsatz im Unterricht werden vorgestellt.

Von Alasambom Nyingchuo (2021)

Applied Cinema and Social Cohesion: Promoting Gender Equity through Film for Development among the Kom of North West Cameroon

Diese Arbeit nutzt angewandtes Kino, um Geschlechtergerechtigkeit in der Kom-Gesellschaft im Nordwesten Kameruns zu fördern. Dabei konzentriert sie sich auf soziokulturelle Praktiken, die den Zugang von Frauen zur Teilhabe an der Gemeinschaft einschränken. Lösungsvorschläge wurden in einen partizipativ entwickelten Film zur Sensibilisierung der Gemeinschaft eingebracht.

Von Susanne Keuchel (2020 / 2020)

Kulturelle Bildung als Alternative zur Kommerzialisierung im postdigitalen Zeitalter? Jugendliche Lebenswelten im analog-digitalen kulturellen Wandel

Das Forschungsprojekt „Postdigitale kulturelle Jugendwelten“ begründet Erkenntnisse aus einer repräsentativen bundesweiten Befragung von 14- bis 24-Jährigen, welche veränderte Perspektiven junger Menschen auf digitale Technik aufzeigen und daraus Handlungsfelder für die Kulturelle Bildung ableiten.

Von Mechthild Eickhoff (2019)

Kulturskripte neu schreiben: Digitalität und Kulturelle Bildung

Welche neuen künstlerisch-kulturellen Formen und Formate die Digitalität offeriert, aber auch welches veränderte Aufgaben- und Rollenverständnis sie erfordert, beschreibt der Beitrag am Beispiel der Modelleinrichtung für die Kulturelle Bildung im Digitalen Zeitalter: Der UZWEI im Dortmunder U.

Von Kristin Klein (2019)

Ästhetische Dimensionen digital vernetzter Kunst: Forschungsperspektiven im Anschluss an den Begriff der Postdigitalität

Durch ästhetische Dimensionen lässt sich zum einen die Digitalisierung über diskursiv-begriffliche Perspektiven hinaus begreifbar machen und im Kontext postdigitaler Theoretisierung zum anderen Forschungsansätze für eine Kulturelle Bildung der Zukunft erschließen.

Von Horst Niesyto (2019)

Medienkritik und pädagogisches Handeln

Der Beitrag legt den Schwerpunkt auf pädagogische Medienkritik. Für Medienkritik ist es unverzichtbar, über ästhetisch-kulturelle Dimensionen hinaus soziale, politische und ökonomische Dimensionen in den Blick zu nehmen. Medienkritik ist in dieser Perspektive wesentlicher Teil einer politisch-kulturellen Medienbildung.

Von Ursula Rogg (2019)

Die Stimmen von Vielen: Auditives Dokumentieren und Kulturelle Bildung in der Schulentwicklung

Das auditive Dokumentieren vereint Strategien der Erzählung mit der unhintergehbaren Präsenz des Realen. Aus der Perspektive der Feld- und Aktionsforscherin wird beschrieben, wie Klänge und Stimme sowie die Orchestrierung von Vielstimmigkeit per Montage als Methode kultureller Schulentwicklung eingesetzt werden kann. Hören inklusive!