Themenfeld:

Literatur

In der Spezifik der künstlerischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen und der Praxisvielfalt von Angebotsformaten und Bildungsorten wird dieser Bereich vermessen: mit Fachbeiträgen zu den Besonderheiten des sich Bildens in dieser Kunstsparte; mit Differenzierungen zu Zielen und Herausforderungen für unterschiedliche Strukturen, Akteure, Adressat*innen und Lebensalter, zwischen formalem, non-formalem und informellem, rezeptivem oder produktivem Bildungs- und Vermittlungskontext; mit Auseinandersetzungen über aktuelle Ausrichtungen von Konzepten und gesellschaftliche Entwicklungen und Sichtweisen in dieser Sparte „Literatur“.
Vorschläge für weitere Fachartikel richten Sie gerne an: redaktion@kubi-online.de.

17 Beiträge im Themenfeld

Von Lino Wirag (2013 / 2012)

Zeitgenössische Formen informeller Literaturvermittlung

Unter zeitgenössischen informellen Literaturformen werden im Folgenden Formate, Veranstal­tungen und Konzepte verstanden, die im deutschsprachigen Raum literarische Vermittlungs­arbeit außerhalb offizieller Institutionen (also staatlicher oder privater Bildungseinrichtungen, Bibliotheken, Literaturhäuser oder ­-büros) betreiben, also beispielsweise in Bars, Clubs, Kneipen oder Cafés stattfinden.

Von Marion Glück-Levi (2013 / 2012)

Hören und Sprechen lernen

Stichwörter

Hören und Sprechen, Zuhören und Sprechen lernen gehören unauflöslich zusammen. So unauflöslich und so selbstverständlich, dass wir im Allgemeinen nicht darüber nachdenken, dass man nicht nur das Sprechen, sondern auch das Zuhören lernen muss.

Von Kristin Wardetzky (2013 / 2012)

Erzählkunst

Stichwörter

Erzählen ist eine den Menschen konstituierende Kommunikationsform, in der (über)in­dividuelle Erfahrungen sinnstiftend geordnet und kommuniziert werden. Erzählen erfolgt intentional. Es ist verbunden mit „unterschiedlichen Aspekten der Unterhaltung […] bis hin zu Unterrichtung oder Belehrung über ethische und moralische Grundsätze der jeweiligen Zuhörer“ (Marzolph 2010:7).

Von Stephanie Jentgens (2013 / 2012)

Außerschulische Literaturvermittlung

Die Vermittlung von Literatur beschäftigt sich mit einem weiten Feld gestalteter Sprache in Epik, Dramatik und Lyrik, in mündlicher oder schriftlicher Form sowie medial verarbeitet, sei es im Film, im Hörbuch oder Hörspiel, in der Hyperfiktion oder in interaktiven Spielen. Das Ziel von Literaturver­mittlung lässt sich am ehesten in dem Begriff „Literacy“ (Literalität) erfassen. Zunächst bezeichnet der Begriff die Fähigkeit des Menschen, sich in der Welt der Buchstaben zu orientieren. In den letzten zehn Jahren hat die Bedeutung des Begriffs eine Erweiterung erfahren.

Von Jan-Pieter Barbian (2013 / 2012)

Öffentliche Bibliotheken als gesellschaftliche Orte Kultureller Bildung

Die Sprache und das Lesen sind Jahrtausende alte Kulturtechniken, ihre Erlernung und Beherr­schung unabdingbar notwendige Schlüsselqualifikationen, um sich Informationen zu erschließen, das Wissen über unsere Lebenswelt anzueignen und sich mit anderen über das Gelernte auszu­tauschen. Auch wer das Internet nutzen will, muss zuerst lesen können. Die Freude und Begeisterung für das Lesen bei nachwachsenden Generationen zu wecken, ist daher eine zentrale Aufgabe für die Bildungspolitik, der sich auch die Öffentlichen Bibliotheken intensiv widmen.

Von Doris Breitmoser (2013 / 2012)

(Kinder- und Jugend-)Literatur und Kulturelle Bildung

Das Erzählen von Geschichten, das Bewahren und Weitergeben von Erfahrungen sind menschliche Grundbedürfnisse. Es geschieht – seit der Erfindung des Buchdrucks und mit zunehmender Alphabetisierung mit immer größeren Reichweiten – über Schrift, über Bücher, und aktuell verstärkt über neue Medien und das Internet.