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Dossiers: Im Fokus von kubi-online

Dieses Themenfeld ist eine Art kubi-online Archiv. Es bietet den Nutzer*innen den Zugriff auf die von der Wissensplattform KULTURELLE BILDUNG ONLINE erarbeiteten Dossiers, die in den vergangenen Jahren – zeitlich begrenzt – auf der kubi-online Startseite in der Rubrik „Im Fokus" veröffentlicht wurden. Die dort präsentierten Textsammlungen bieten die Möglichkeit, relevante Schwerpunktthemen der Kulturellen Bildung mit gesellschaftlichen, bildungs- und kulturpolitischen Herausforderungen besonders in den Blick zu nehmen und Potentiale ästhetischer Praxen und Künste sichtbar zu machen.

Bisher erschienen sind die Dossiers: 

Im Fokus: Was tun? Handlungspraxis und -verantwortung in der Kulturellen Bildung. Tagungsband zur 12. Netzwerktagung (2022) 

Im Fokus: Ästhetik - Digitalität - Macht. Tagungsband zur 11. Netzwerktagung (2022) 

Im Fokus: Kinder & Künste — Kulturelle Bildung von Anfang an! (2022)

Im Fokus: Kultur für alle und mit allen! Zu den Chancen milieuübergreifender kultureller Bildungsarbeit (2021)

Im Fokus: Kulturelle Teilhabe in der DDR (2021)

Im Fokus: Künste, Natur & Nachhaltigkeit (2020)

Im Fokus: Baukulturelle Bildung (2020)

Im Fokus: Digitalisierung @ Kulturelle Bildung (2019)

Im Fokus: Kulturelle Bildung und Schule (2019) 

Im Fokus: Kulturelle Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt (2019) 

Land in Sicht?! Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen (2018) 

Kultur.Macht.Bildung (2018) - Beiträge der 6. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung

134 Beiträge im Themenfeld

Von Valentina G.P. Fernandes, Andreas Brenne (2022)

Creative Processes and Aesthetic Experiences during Early Childhood – A study based on art pedagogical learning settings

Der Beitrag untersucht Prozesse der ästhetischen Erfahrungsbildung in kunstpädagogischen Lernarrangements der frühen Kindheit im Hinblick auf ästhetische, gestalterische und kreative Dimensionen. Des Weiteren werden Instrumente der qualitativen Videographie vorgestellt.

Von Franz Kasper Krönig (2022)

Kommentar zum Abschluss der 12. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung

Der Kommentar zum Abschluss der 12. Netzwerktagung nimmt zum einen den weitgehenden Verzicht der Forschungscommunity auf eine Autonomiebehauptung der Kulturellen Bildung gegenüber politischer Instrumentalisierung und zum anderen die scheinbare Kohärenz praxeologischer und phänomenologischer Ansätze mit Erstaunen zur Kenntnis.

Von Nora Leinen-Peters, Johanna Borchert (2022)

Umgrenzung des Kulturbegriffs im Bildungsdiskurs

Obwohl im Diskurs rund um Kulturelle Bildung Konsens über die Abkehr von Hegemonien besteht, durchflechten diese immer noch auf mehreren Ebenen die Auswahl Kultureller Bildungsinhalte. Der Beitrag reflektiert, wie dieser Problematik - mithilfe der kultursoziologischen Perspektive von Andreas Reckwitz - am Beispiel der Musikpädagogik begegnet wird.

Von Saskia Bender, Nils Rennebach (2022)

Handlungsmacht und Handlungsverantwortung. Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen

Handlungsverantwortung meint auch die Verantwortung gegenüber ländlichen Räumen. Kulturelle Bildung ist jedoch ‒ nicht nur in ländlichen Räumen ‒ in Konflikte eingebettet, über die wiederum jener „Integration durch Vielfalt“ zugearbeitet wird, die das ureigene Projekt des demokratischen Zeitalters ist.

Von Marion Gerards, Norbert Frieters-Reermann (2022)

Kulturelle Bildung: macht- und rassismuskritisch befragt. Von der Diskursforschung zur Handlungsverantwortung

Kulturelle Bildung in der postmigrantischen Gesellschaft ist in machtvolle Diskurse zu Flucht und Migration involviert, wie im BMBF-Forschungsprojekt „Flucht – Diversität – Kulturelle Bildung“ herausgearbeitet werden konnte. Auf der Basis der diskursanalytischen Ergebnisse werden Konsequenzen für eine macht- und rassismuskritische Kulturelle Bildung diskutiert, die ihrer Handlungsverantwortung gerecht werden möchte.

Von Lea Spahn (2022)

Kulturelle Bildungspraxis im Zeitalter planetarer Politik. Eine deutsch-tschechische Grenzwanderung als trans-korporale Erfahrung

Wie kann Kulturelle Bildungspraxis planetare Herausforderungen und Verantwortung adressieren? Der Artikel entwickelt mit dem Konzept der Trans-Korporalität einen kritisch posthumanistischen Zugang zu dieser Frage. Kontext ist ein Projekt, das sich an der Schnittstelle von ästhetischer Forschung, performativer Kunst und Aktivismus verortet.

Von Martina Janßen (2022)

Temporale Erfahrungen von jungen Kindern in der Kulturellen Bildung am Beispiel „Frank trommelt auf seinen Salzteig ein“

Im Mittelpunkt des Beitrags stehen temporale Erfahrungen von Kindern und soziale, erzieherische Praxen von Pädagog*innen im Kindergarten. Diese werden als verkörperte Praxen des Antwortens auf Welt verstanden und anhand eines Beispiels aus dem Bereich Ästhetik/bildende Kunst im Kindergarten responsiv mit der phänomenologischen Videografie analysiert.

Von Johanna Borchert, Franka Luise Deister (2022)

Wer macht was? Rollenverständnisse bei multiprofessioneller Zusammenarbeit in der Kulturellen Bildung am Beispiel von Musikunterricht

Transprofessionelle Zusammenarbeit soll bei Kooperationsprojekten in der Kulturellen Bildung nicht nur den Schüler*innen, sondern zugleich dem multiprofessionellen Projektteam Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Wie dies gelingen kann, wird im Musikvermittlungs- und Forschungsprojekt „Kulturkomplizen" (KULKOM) untersucht.

Von Nadia Bader, Magdalena Eckes, Katja Hoffmann, Paula Kanefendt (2022)

Was tun mit dem Musikvideo „Apeshit“? Eine kanonreflexive, mehrperspektivische Betrachtung ambivalenten Materials

Der Beitrag beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven exemplarisch das Musikvideo „Apeshit" von The Carters und fragt nach der Bedingtheit individuellen kunstpädagogischen Handelns in der Auseinandersetzung mit ambivalentem Material, das sich eindeutigen Auslegungen und Zuschreibungen widersetzt. Wie gehen wir mit kulturellen Erzeugnissen und musealen Kontexten um und welche (impliziten) Annahmen leiten uns dabei?

Von Nazfar Hadji (2022)

Musiklernen im familiären Alltag — Ethnografie in der Anwendung

Familie wird in der frühkindlichen Kulturellen Bildung als wichtiger Ort des informellen musikalischen Lernens betrachtet. Als Forschungsfeld in der Musikpädagogik steht sie aber bisher wenig im Fokus. Insbesondere die Heranwachsenden selbst und deren (aktive) Rolle werden selten betrachtet. In diesem Beitrag wird ein Einblick in die unter Pandemiebedingungen laufende ethnografische Untersuchung einer Familie mit drei Jungen gegeben, bei der das gesamte musikalische Umfeld, in dem sie aufwachsen, erkundet wird.