Stichwort:

Teilhabe

48 Beiträge mit dem Stichwort

Von Kerstin Hallmann, Fabian Hofmann, Jessica Knauer, Astrid Lembcke-Thiel, Kristine Preuß, Claudia Roßkopf, Miriam Schmidt-Wetzel (2021)

Interaktion und Partizipation als Handlungsprinzip — Ein gemeinsamer Selbstversuch

Partizipation und Interaktion erfordern sowohl in der Praxis als auch in der Forschung zur Kulturellen Bildung eine kritisch-reflexive Auseinandersetzung. Der Beitrag diskutiert definitorische Begrifflichkeiten sowie ihre Implikationen und zeigt Wege auf, wie Partizipation als Handlungsprinzip neue Formen des Arbeitens und Forschens in der Kulturellen Bildung eröffnet.

Von Kawthar El-Qasem (2021)

Plädoyer für ein Denken (Bau)Kultureller Bildung jenseits der Milieu-Kategorie

Ein adäquater Umgang mit Differenz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Postmigrantischen Gesellschaft kann durch eine Dekonstruktion des Milieu-Begriffs und durch eine kritische Betrachtung der Diskurse um Kulturelle Bildung selbst an Profil gewinnen. Anhand von drei Beispielen erarbeitet die Autorin im Anschluss an diese Dekonstruktion mögliche Parameter einer gelingenden Baukulturellen Bildung.

Von Birgit Wolf (2021)

Kulturvermittlung in der DDR zwischen Auftrag und Wirklichkeit

Im Fokus stehen Kultureinrichtungen: der Zentrale Klub der Jugend – die Scheune – in Dresden, das Kulturhaus Wolfen und das Gewandhaus zu Leipzig: Anhand je einer Einrichtung der Jugendkulturarbeit, der betrieblichen Kulturarbeit und der Ernsten Kunst wird exemplarisch dargelegt, mit welchen Programmen und Formaten die Kulturvermittlung in der DDR versuchte, sich wandelnden gesellschaftspolitischen Verhältnissen und den Bedürfnissen des Publikums im Sinne einer „Kultur für alle" gerecht zu werden.

Von Michael Retzar (2021 / 2020)

Abbau von sozialen und regionalen Bildungsnachteilen durch Kulturelle Bildung

Aufgezeigt wird, wie Schulen durch Zugänge der Kulturellen Bildung auf verschiedene Benachteiligungskonstellationen wie sozialräumliche Problemlagen, sonderpädagogische Förderbedarfe oder regionale Bildungsnachteile in ländlichen Räumen eingehen und durch kulturelle Schulprofile versuchen, Bildungschancen zu verbessern. Kulturelle Bildung und kulturelle Schulentwicklung kann als eine Art bildungspolitische Bottom-up-Strategie für Teilhabegerechtigkeit und für sozialen Aufstieg gewertet werden.

Von Nina Stoffers (2020)

Kulturelle Teilhabe durch Musik? Musikprojekte der transkulturellen Kinder- und Jugendbildung für Roma im Spannungsfeld von Empowerment und Othering

Untersucht wird, wie sich Teilhabeprozesse konkret gestalten und wie mit dem „konstitutiven Dilemma“ umgegangen werden kann, dass sich das Ziel kultureller Teilhabe auch in das Gegenteil verkehren und zu einer „inkludierende Exklusion“ führen kann.

Von Imke Nagel (2020)

Studie: „Kinder- und Jugendkulturarbeit inklusiv. Praxis, Reflexion, Haltungen“ – Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Inklusive Kulturelle Bildung erfordert die radikale Orientierung an den Interessen und Bedarfen der Menschen, an die sie sich richtet. Diese und andere wesentliche Ergebnisse der Studie der BKJ werden in Kurzfassung benannt.

Von Steffan Robel, Lola Meyer (2020)

Park macht stark! Pädagogik, Partizipation und Landschaftsarchitektur in einer diverser werdenden Welt

Neue Wege der Freiraumgestaltung werden im Mitmach-Park in Weinstadt begangen: Das Konzept verwebt Landschaftsarchitektur, Partizipation und baukulturelle Bildung: Das Projekt Mitmach-Park versteht sich als Beitrag zur Neuentdeckung pädagogischer Modelle in der Stadtentwicklung, die Kenntnisse und Fähigkeiten über Gestaltungsprozesse öffentlicher Räume vermitteln. 

Von Bianca Fischer, Kerstin Hübner (2019 / 2017)

Kulturelle Bildungskooperationen: Freiräume für Kinder und Jugendliche im Fokus

Kulturelle Bildungskooperationen beruhen auf einer Vielzahl von Konzepten. Dieser Beitrag beleuchtet zwei zentrale Perspektiven: Auf der Zielebene die Frage danach, warum Kinder und Jugendliche mit ihren Anliegen und Bedürfnissen Grundlage aller Kooperationskonzepte sein sollten; auf der Umsetzungsebene die Auseinandersetzung mit dem Spannungsverhältnis der unterschiedlichen Handlungsfelder und den Gelingensbedingungen interprofessioneller Zusammenarbeit.