Stichwort:

Qualität

11 Beiträge mit dem Stichwort

Von Christine Schmidt (2018)

Kulturelle Bildung auf dem Land: Erfahrungen aus der Praxis am Beispiel des Vereins „Ländliche Akademie Krummhörn-Hinte e.V.“

In der Theorie wird anhand diverser Konzepte und reflektierter Praxis über Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen debattiert. Da lohnt es sich, einen Blick in die Praxis, hinter die Kulissen zu werfen: beispielsweise auf die Arbeit dieses seit 36 Jahren in Ostfriesland existierenden soziokulturellen Vereins.

Von Kaspar Maase (2015)

Der Mainstream der Populärkultur: Feld oder Feind Kultureller Bildung?

Welchen Platz kann der populärkulturelle Mainstream – im Unterschied zum hochkulturell stilisierten POP – im Projekt „Kulturelle Bildung für alle“ einnehmen? Der Beitrag plädiert dafür, die über mehr als 100 Jahre eingeschliffene Unterscheidung zwischen dem guten und dem schlechten Populären zu überdenken und zu revidieren. Das verlangt allerdings, den eigenen Geschmack der Akteure Kultureller Bildung zu reflektieren und zu relativieren.

Von Nana Eger (2015)

What works? Arbeitsprinzipien zum Gelingen kultureller Bildungsangebote an der Schnittstelle von Kunst und Schule

Fragen zur Qualität kultureller Bildungsangebote sind angesichts der Vielfalt der Programme und der Forderung, Kulturelle Bildung als selbstverständlichen Bestandteil von allgemeiner Bildung zu implementieren, hochaktuell. In diesem Artikel werden Arbeitsprinzipien vorgestellt, die das Gelingen des künstlerischen Bildungsgeschehens maßgeblich unterstützen und ein Ausgangspunkt sein können, um sich an der Schnittstelle von Kunst und Bildung über Professionsgrenzen hinweg über Qualitäten Kultureller Bildung zu verständigen bzw. diese weiterzuentwickeln. Grundlage hierfür war der Vergleich dreier internationaler Good Practise Ansätze aus Finnland, England und den USA.

Von Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss (2015)

Wirkungsnachweise in der Kulturellen Bildung: Möglich, umstritten, vergeblich, nötig?

Immer wieder wird, gerade im öffentlichen Diskurs um Kulturelle Bildung, nach Wirkungsnachweisen gefragt. In den letzten 15 Jahren sind mehr und mehr öffentliche Mittel in kulturelle Bildungsmaßnahmen geflossen. Ein Beispiel ist das bundesweite Programm „Kultur macht stark“ des Bundesbildungsministeriums, in das seit 2013 rund 230 Mio. EUR investiert werden. Zu Recht wird bei diesen Summen nach Wirkungsnachweisen verlangt, die allerdings selten konkreter spezifiziert werden. Was ist eigentlich mit Wirkungsnachweisen gemeint? Der folgende Artikel widmet sich dieser Frage und versucht eine Definition.

Von Max Fuchs (2014)

Ästhetische Qualität in pädagogischen Prozessen. Ein Beitrag zur Strukturierung des Diskurses und als Impuls für die Forschung

Der Begriff der Qualität erfreut sich wachsender Beliebtheit im Diskurs über Kulturelle Bildung. Dabei setzen die unterschiedlichen Akteure häufig Qualitätsmaßstäbe, ohne die Problematik und Komplexität dieses normativen Vorgangs zu reflektieren. Der Text gibt Hinweise, was in diesem Zusammenhang alles zu bedenken wäre.

Von Gabriele Schulz (2013 / 2012)

Arbeitsmarkt Kulturelle Bildung

Der Arbeitsmarkt Kulturelle Bildung ist ein Segment aus dem Arbeitsmarkt Kultur, das ein brei­tes Feld an Tätigkeiten, Berufen und Beschäftigungsformen umfasst. Er erstreckt sich sowohl auf den erwerbswirtschaftlichen Teil, also Kultur- und Kreativwirtschaft, auf den Non-Profit-Bereich, Vereine und Stiftungen, sowie den staatlichen Bereich, öffentliche Kultureinrichtun­gen.

Von Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss (2013 / 2012)

Kulturelle Bildung für U6

Als Adressaten Kultureller Bildung fallen einem in Deutschland hauptsächlich die Kinder und Jugendlichen ein. Zahlreiche Projekte Kultureller Bildung wenden sich in den letzten Jahren vor allem an Kinder und Jugendliche im schulfähigen Alter, da hier der Anspruch, alle SchülerInnen einer Altersstufe zu erreichen, unabhängig von Milieuzugehörigkeit, kulturellem Interesse oder kulturellen Vorerfahrungen am einfachsten einzulösen erscheint.

Von Mariana Grgic, Thomas Rauschenbach (2013 / 2012)

Kulturelle Bildung im Horizont der Bildungsberichterstattung des Bundes

Um den Blick auf Bildung jenseits der in den Schulleistungsstudien von PISA, IGLU und TIMSS gemessenen Kompetenzen zu weiten, beschlossen die Kultusministerkonferenz und das Bundesministerium r Bildung und Forschung (BMBF) als Auftraggeber des Bildungsbe­richts, dass sich der Bildungsbericht 2012 schwerpunktmäßig dem Thema der „Kulturellen Bildung im Lebenslauf“ widmen sollte.

Von Helle Becker (2013 / 2012)

Evaluation in der Praxis der kulturellen Kinder- und Jugendbildung

Evaluation in der kulturellen Kinder-­ und Jugendbildung kann unterschiedliche Ausprägun­gen haben: von der alltäglichen, individuellen Reflexion über die planvoll angelegte Selbstevaluation bis zur nach wissenschaftlichen Standards durchgeführten Fremdevaluation. Sie kann sich auf die Bedingungen (Kontext-­, Struktur-­ und Inputqualität), den Prozess (Durchführungsqualität) oder die Ergebnisse und Wirkungen (Output­- und Outcome­-Qualität) kultureller Kinder-­ und Jugendbildung beziehen.