Stichwort:

Mind the gap

3 Beiträge mit dem Stichwort

Von Christian Gedschold, Stefanie Sauer (2026)

Mind the Gap. Eine theaterpädagogische Methode zur Bearbeitung sozialer Konflikte in transnationalen Räumen

Wie lassen sich Konflikte in transnationalen Lebenswelten sichtbar machen und bearbeiten? Die theaterpädagogische Methode „Mind the Gap“ verbindet Forschung zu vietnamesischen Weltfamilien mit spielerischen Perspektivwechseln. Sie zeigt, wie kulturelle Abstände verringert, Selbstwirksamkeit gestärkt und Ambiguitätstoleranz in Gruppen gefördert werden können.

Von Birgit Mandel (2014)

„Niedrigschwellige“ Kulturvermittlung öffentlicher Kulturinstitutionen als integrales Konzept zwischen Kunstmissionierung und Moderation kultureller Beteiligungsprozesse

Mind the gap oder mind the trap? Warum interessieren sich viele Menschen nicht für die öffentlich geförderten Kulturangebote? Mit welchen Zielen und Selbstverständnis agiert Kulturvermittlung zwischen den unterschiedlichen Interessen und Ansprüchen?

Von Max Fuchs (2014)

Elfenbeinturm oder menschliches Grundrecht?

Max Fuchs, Referent der Fachtagung MIND THE GAP!, reflektiert, was man tun kann, um Teilhabe und die Zerstörung kultureller Infrastrukturen zu verhindern. Um den seit Jahrzehnten anhaltend negativen Besuchertrend umzukehren, so Fuchs, fallen immer wieder drei Stichwörter: Relevanz, meaning and value (Sinn und Wert) und Engagement (im Sinne von Einbindung). Er rät, sich mehr Gedanken zu machen über vier Stellschrauben für Teilhabe: Erreichbarkeit, Finanzierbarkeit, rechtliche Schranken, Bildung.