Stichwort:

Ländlicher Raum

23 Beiträge mit dem Stichwort

Von Kristin Naujokat (2018)

Schulen als ländliche Kulturzentren

Im bundesweiten Netzwerk Kreativpotentiale im Dialog sind viele Schulen in ländlichen Räumen eingebunden. Sie verfolgen das Ziel, Kulturelle Bildung nachhaltig im Schulalltag zu verankern und sich zu Kulturzentren zu entwickeln. Der Beitrag nimmt Schulen und ihre Kulturpartner*innen in den Blick und reflektiert ihre Lösungsansätze, um die Kulturelle Bildung für Schüler*innen auf dem Land zu verbessern.

Von Jürgen Seefeldt (2018)

Öffentliche Bibliotheken und ihre Rolle für Bildung und Kultur in ländlichen Räumen

Die Öffentlichen Bibliotheken in Stadt und Land stehen seit Jahrzehnten mit ihren vielfältigen Medienangeboten und Dienstleistungen für Bildung und für Kultur – stehen sie aber auch für Kulturelle Bildung? Der Übersichtsartikel erläutert und gibt Antworten.

Von Judith Bildhauer (2018)

Das regionale Netzwerk für Kulturelle Bildung auf der Schwäbischen Alb

Kunstschaffende und Kultureinrichtungen, Vereine und Ehrenamtliche, Verwaltung und Politik in sieben Landkreisen arbeiten zusammen, um das Kulturangebot weiterzuentwickeln, Kooperationen anzustiften und Beteiligung zu ermöglichen. Warum und wie daraus eine „Lernende Kulturregion" wird, zeigt dieser Praxiseinblick.

Von Siglinde Lang (2018)

Raum im Raum schaffen. Kunst, Ortsspezifität und Teilhabe als Ingredienzen kultureller Entwicklungsprozesse

Ländliche Kunst- und Kulturinitiativen leisten kulturelle Nahversorgung, bieten Raum für experimentelle Impulse und Engagement. Dennoch wird Kunst in ruralen Regionen als `provinziell´ belächelt und abgetan. Der Beitrag widerspricht dieser Haltung und verweist auf jenes Potenzial, das kontext- und lokalspezifische Kulturarbeit auszeichnet: Eine Kultur von allen für alle zu schaffen.

Von Christine Schmidt (2018)

Kulturelle Bildung auf dem Land: Erfahrungen aus der Praxis am Beispiel des Vereins „Ländliche Akademie Krummhörn-Hinte e.V.“

In der Theorie wird anhand diverser Konzepte und reflektierter Praxis über Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen debattiert. Da lohnt es sich, einen Blick in die Praxis, hinter die Kulissen zu werfen: beispielsweise auf die Arbeit dieses seit 36 Jahren in Ostfriesland existierenden soziokulturellen Vereins.

Von Katja Drews (2018)

Ländlicher Kulturtourismus - „Dritte Orte“ für (raum)produktive Transformation und partizipative Begegnung

Welche Potenziale für ländliche Kulturentwicklung bietet das Handlungsfeld Tourismus? Wie ordnet sich das Thema Kulturtourismus aktuell ein in den kulturwissenschaftlichen Diskurs? Anhand der stadtsoziologischen Theorie von „Dritten Orten“ der Begegnung wird erläutert, warum und wie die in einer eigenen empirischen Studie erhobenen und weiter geschärften empirischen Kenntnisse über Alltags- und Reisekulturnutzung eingeordnet werden können, um teilhabeorientierten Kulturtourismus in ländlichen Räumen zu entwickeln. BewohnerInnen und TouristInnen werden als eigene Publikumsgruppen genauer betrachtet und die Frage geklärt, welche Bedeutung beide in ländlichen Kulturtourismus-Settings füreinander haben.

Von Juliane v. Ilten (2018)

Hund verfroren? Einblick in die Praxis kultureller Freiwilligendienste in ländlichen Regionen Niedersachsens

Niedersachsen ist ein Flächenland und zugleich das zweitgrößte Bundesland der Bundesrepublik. Neben den sogenannten „Verdichtungsräumen“ um die großen Zentren wie Hannover oder Braunschweig, neben Stadtregionen wie Oldenburg oder Osnabrück, weist Niedersachsen ländliche Räume auf, die sehr unterschiedlich strukturiert und ausgerichtet sind. Als traditionell strukturschwache Regionen sind der Harz, Teile von Ostfriesland und Nordostniedersachsen sowie das ehemalige Zonenrandgebiet bekannt.

Von Lorenz Overbeck (2018)

Zur Bedeutung des vereinsgetragenen Amateurmusizierens in ländlichen Räumen

Insbesondere in ländlichen Räumen ist das vereinsgetragene Amateurmusizieren sowohl in großer Zahl als auch in großer Vielfalt vertreten. Ca. 14 Mio. Menschen in Deutschland musizieren in ihrer Freizeit – ein Großteil davon in ehrenamtlich getragenen Strukturen in Dörfern und Kleinstädten. Der Beitrag untersucht die Bedeutung des vereinsgetragenen Amateurmusizierens in ländlichen Räumen. Nach einer allgemeinen Einführung zum Amateurmusizieren und seinem Einfluss auf das ländliche Kulturleben, werden relevante kulturpädagogische und -politische Strategien musikalischer Dachverbände im Umgang mit dem demografischen Wandel erörtert: Förderung der musikalischen Teilhabe älterer Menschen, Vernetzung in lokalen Bildungslandschaften, Stärkung der außerschulischen musikalische Jugendbildung durch spartenübergreifendes Denken und Zusammenarbeit in kommunale Bildungslandschaften, konsequente Umsetzung von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Abschließend werden Perspektiven der Förderung des Engagements in der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände beschrieben.

Von Stephan Schnell (2018)

Amateurtheater im peripheren Raum von Ländlichkeit

Der Beitrag skizziert die Rolle des Amateurtheaters und spezifische kulturelle Praktiken von Amateurtheatervereinen. Amateurtheatervereine, so eine These des Beitrages, leisten kulturelle Grundversorgung. Die intrinsisch motivierten Bildungsprozesse verlaufen abseits urbaner Zentren in den Arenen und Theatralitätsgefügen der Peripherie von Ländlichkeit.

Von Brigitte Schorn , Birgit Wolf (2018)

Chancen für junge Menschen: Kulturelle Bildung zwischen Schule und Verein, Daheim und Welt

Ländliche Räume stehen aktuell im Fokus. Doch: Wie steht es um die Jugendkulturarbeit in ländlichen Regionen? Welche Potenziale bieten ländliche Räume und welche nutzen junge Menschen zwischen Tradition und Erneuerung? Welchen Stellenwert hat die Jugendkulturarbeit in Jugendverbänden und Jugendämtern? Welche Rahmenbedingungen tragen zum Gelingen kultureller (Bildungs)Angebote in ländlichen Räumen bei? Welche Rolle könnte Schule als Lern-, Lebens- und Kulturort zukünftig einnehmen? Dieser Beitrag versucht Antworten auf diese Fragen zu bieten und zeigt anhand von Beispielen Lösungsansätze auf. Gefordert wird zugleich ein vehementes Umdenken seitens der Förderprogrammverantwortlichen und seitens der Jugendkulturarbeit. Denn reale Kriterien sowie vitale Ideen brauchen die ländlichen Räume.