Stichwort:

Kooperation

17 Beiträge mit dem Stichwort

Von Kristin Naujokat (2018)

Schulen als ländliche Kulturzentren

Im bundesweiten Netzwerk Kreativpotentiale im Dialog sind viele Schulen in ländlichen Räumen eingebunden. Sie verfolgen das Ziel, Kulturelle Bildung nachhaltig im Schulalltag zu verankern und sich zu Kulturzentren zu entwickeln. Der Beitrag nimmt Schulen und ihre Kulturpartner*innen in den Blick und reflektiert ihre Lösungsansätze, um die Kulturelle Bildung für Schüler*innen auf dem Land zu verbessern.

Von Judith Bildhauer (2018)

Das regionale Netzwerk für Kulturelle Bildung auf der Schwäbischen Alb

Kunstschaffende und Kultureinrichtungen, Vereine und Ehrenamtliche, Verwaltung und Politik in sieben Landkreisen arbeiten zusammen, um das Kulturangebot weiterzuentwickeln, Kooperationen anzustiften und Beteiligung zu ermöglichen. Warum und wie daraus eine „Lernende Kulturregion" wird, zeigt dieser Praxiseinblick.

Von Lars Oberhaus, Ragnhild Eller (2018)

„Verschleierte Blicke durch rosarote Brillen" - Berufsbezogene Rollenzuschreibungen in einer Weiterqualifizierung zur transprofessionellen Zusammenarbeit von MusikerInnen und ErzieherInnen-Tandems in der Kita

Im Rahmen einer Weiterbildung haben MusikerInnen mit ErzieherInnen in Tandems zusammen gearbeitet, um das Musikangebot in der Kita zu verbessern. Der Beitrag thematisiert den Stellenwert frühkindlicher musikalischer Bildung und reflektiert auf Grundlage der Evaluationsergebnisse, wie sich stereotype berufliche Zuschreibungen überwinden lassen.

Von Beate Kegler (2018)

Zukunft Land? Perspektiven für einen kulturellen Umgang mit Transformationsprozessen und Chancen kreativer und partizipativer Kooperationen zwischen Stadt und Land

Das Land steht wieder im Fokus und Stadt-Land-Beziehungen werden aktuell neu geordnet. Zwischen romantischen Bildern vom idyllischen Land und dem gelebten Alltag auf dem Land tun sich Klüfte auf. Seit Jahrzehnten bröckelt das Gemeinwesen in den meisten Dörfern und die ehrenamtlichen Akteure der Breitenkultur werden immer älter und weniger. Ein scheinbar weites, fruchtbares Feld eröffnet sich für Kulturakteure aus den städtischen Räumen. Doch zwischen dem Agieren der professionellen Kulturakteure aus der Stadt und ehrenamtlichen Akteuren der Breitenkultur tauchen Fragen und Irritationen auf. Aus der vielschichtigen Beschreibung der unterschiedlichen Stadt-Land-Perspektiven heraus, zeigt der Beitrag Möglichkeiten auf, wie partizipative Kooperationen der Kulturellen Bildung gelingen können. Dabei werden unterschiedliche Handlungsstrategien und -muster genau so formuliert wie Herausforderungen und Stolpersteine in den Kooperationen sowie Forderungen an die (Kultur)Politik.

Von Susanne Brandt (2018)

Mit Worten wachsen: Bibliotheksengagement für nachhaltige Kulturelle Bildung

In vielen kleinen Orten gibt es sowohl Bibliotheken als auch Kitas: Eine gute Voraussetzung, um besonders in ländlichen Gebieten neue, lebendig gestaltete Kooperationen zwischen Kultur und Bildung entstehen zu lassen. Ausgehend vom Bundesprogramm Sprach-Kitas. Weil Sprache der Schlüssel zur Welt hat die Büchereizentrale Schleswig-Holstein das Projekt Mit Worten wachsen entwickelt, um Kooperationen der mehr als 100 Sprach-Kitas mit den Bibliotheken vor Ort zu stiften. Dieser Praxiseinblick beschreibt, welche Chancen und Herausforderungen sich durch eine Zusammenarbeit vor allem für Einrichtungen kleinerer Gemeinden ergeben und wie sie durch Kooperations- und Verbundlösungen gestärkt werden können.

Von Ivo Züchner (2018)

Ganztagsschulen und Kulturelle Bildung

Der breite Ausbau von Ganztagsschulen seit 2003 hat auch eine Veränderung und Weiterentwicklung der Landschaft der kulturellen Jugendbildung mit sich gebracht: Er ging mit einem Ausbau von Angeboten Kultureller Bildung an Ganztagsschulen einher und auch mit einem Ausbau der Kooperation von Schulen und Trägern der kulturellen Jugendbildung. Die stellen damit einen Teil der Erweiterung der Bildungsangebote im Kontext von Ganztagsschulen dar. Der folgende Beitrag versucht eine kurze Bestandsaufnahme der aktuellen Situation, gestützt unter anderem auf Daten der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG).

Von Angela Müller-Giannetti, Lis Marie Diehl (2018)

Diversität im Kunst- und Kulturbetrieb: KünstlerInnen mit Behinderungen sichtbar machen. Das Strukturprogramm ARTplus

ARTplus ist das Strukturprogramm von EUCREA, dem Dachverband für KünstlerInnen im deutschsprachigen Raum mit Beeinträchtigungen. Es zielt darauf ab, die Arbeits- und Ausbildungssituation dieser KünstlerInnen zu verbessern und mehr Diversität im Kunst- und Kulturbetrieb zu erreichen. Modellhaft werden seit 2015 Programmbausteine entwickelt, bundesweit erprobt und Handlungsempfehlungen erarbeitet, die KünstlerInnen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen den beruflichen Weg in etablierte Kultureinrichtungen und kulturelle Ausbildungsstätten ebnen. Der Beitrag stellt an drei Fallbeispielen vor, wie Kooperationen gelingen können und fasst die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung von ARTplus Hamburg zusammen.

Von Kristina Stang (2017)

„Kultureinrichtungen öffnet euch.“ Kooperationen für mehr Perspektiven

Viel ist in den letzten Jahren an Kulturinstitutionen appelliert worden, sich zu „öffnen“. Der postulierte Reformbedarf bezieht sich auf personelle Strukturen, Programmangebot und adressiertes wie erreichtes Publikum der Kulturinstitutionen. In all diesen Bereichen bildet sich in aller Regel die reale gesellschaftliche Heterogenität (noch) nicht ab. Die Gesellschaft ist weit weniger weiß, männlich, heterosexuell, autochthon deutsch und akademisch geprägt als die mehrheitlich vorhandenen Strukturen, Outputs und NutzerInnen der subventionierten Kunst- und Kultureinrichtungen. Seit Jahresende 2015 wird die Öffnungsdebatte mit einiger Zuspitzung geführt. Im Kontext der hohen Zuzugszahlen wird Deutschland seitdem als plurale Einwanderungsgesellschaft neu diskutiert. Konzepte von Integration und Inklusion werden entworfen, auch der diversitätsorientierten Organisationsentwicklung kommt eine erhöhte Aufmerksamkeit zu – nicht nur, aber eben auch im Kulturbereich. Dieser Beitrag knüpft an den Öffnungsdiskurs aus der Praxisperspektive, namentlich aus den Erfahrungen der Berlin Mondiale, heraus an. Es handelt sich dabei um ein Programm, in dessen Rahmen Berliner Kulturinstitutionen langfristige Kooperationen mit Unterkünften für Geflüchtete eingehen.

Von Bettina Heinrich (2016)

Kunst oder Sozialarbeit? Eckpunkte eines neuen Beziehungsgefüges zwischen Sozialer Arbeit und Kulturarbeit

Der vorliegende Beitrag setzt sich mit der Frage „Ist das Kunst oder Soziale Arbeit?“ auseinander, indem er aktuelle Projekte, Programme und Konzepte sichtet. Einerseits lässt sich eine wachsende Vielfalt an kulturellen Ausdrucksformen (mit neuen Teilhabeansprüchen) und eine weitere ‚Demokratisierung des Ästhetischen’ feststellen. Andererseits ein neues, erweitertes soziales Mandat der Kultureinrichtungen, Kulturpolitik und Kulturellen Bildung sowie ein neues, erweitertes kulturelles Mandat der Sozialen Arbeit. Das Ergebnis ist eine wachsende Vielfalt an Aktivitäten in einem Feld irgendwo zwischen Kultur, Sozialer Arbeit und Bildung. Kunst und Soziale Arbeit scheinen im Hinblick auf die Kooperationspraxis und AdressatInnen der Projekte mehr denn je miteinander verbunden zu sein.

Von Susanne Karow (2015)

„Social Movement“ – Partizipative Arbeit an der Schnittstelle von Tanz und Museum

Partizipative Projekte, die in Kooperation von Museen und externen KünstlerInnen stattfinden, sind oftmals kompliziert in der Durchführung: gegensätzliche Ziele und unterschiedliche Vorgehensweisen, problematische Kommunikationsmuster und der Mangel an Zeit kennzeichnen häufig die Zusammenarbeit, so die kritische Einschätzung von Susanne Karow, verdeutlicht an dem Museumsprojekt ‚Social Movement – ein generationsübergreifendes Projekt mit Kölner Bürgerinnen und Bürgern’.