Stichwort:

Kita

8 Beiträge mit dem Stichwort

Von Lars Oberhaus, Ragnhild Eller (2018)

„Verschleierte Blicke durch rosarote Brillen" - Berufsbezogene Rollenzuschreibungen in einer Weiterqualifizierung zur transprofessionellen Zusammenarbeit von MusikerInnen und ErzieherInnen-Tandems in der Kita

Im Rahmen einer Weiterbildung haben MusikerInnen mit ErzieherInnen in Tandems zusammen gearbeitet, um das Musikangebot in der Kita zu verbessern. Der Beitrag thematisiert den Stellenwert frühkindlicher musikalischer Bildung und reflektiert auf Grundlage der Evaluationsergebnisse, wie sich stereotype berufliche Zuschreibungen überwinden lassen.

Von Susanne Brandt (2018)

Mit Worten wachsen: Bibliotheksengagement für nachhaltige Kulturelle Bildung

In vielen kleinen Orten gibt es sowohl Bibliotheken als auch Kitas: Eine gute Voraussetzung, um besonders in ländlichen Gebieten neue, lebendig gestaltete Kooperationen zwischen Kultur und Bildung entstehen zu lassen. Ausgehend vom Bundesprogramm Sprach-Kitas. Weil Sprache der Schlüssel zur Welt hat die Büchereizentrale Schleswig-Holstein das Projekt Mit Worten wachsen entwickelt, um Kooperationen der mehr als 100 Sprach-Kitas mit den Bibliotheken vor Ort zu stiften. Dieser Praxiseinblick beschreibt, welche Chancen und Herausforderungen sich durch eine Zusammenarbeit vor allem für Einrichtungen kleinerer Gemeinden ergeben und wie sie durch Kooperations- und Verbundlösungen gestärkt werden können.

Von Maria Milbert (2017)

Forschendes Theater mit den Jüngsten. Eine evaluative Studie des Projekts TUKI ForscherTheater

Das Berliner Kooperationsprogramm TUKI (Theater und Kita) wagt sich mit dem Modellprojekt TUKI ForscherTheater auf eine Entdeckungsreise: Forschendes Theater wird in Zusammenarbeit mit Theaterhäusern und Sozialraumpartnern in Kitas gebracht. Die Masterarbeit ist der Frage gewidmet, wie im Rahmen dieser Kooperationsstrukturen frühpädagogische, theaterästhetische und forschende Perspektiven zusammenkommen. Zur vielschichtigen Beantwortung folgt auf eine literaturbasierte Fundierung eine ethnographisch verfasste Betrachtung dieser drei Ebenen im Projekt, das zusätzlich hinsichtlich partizipativer Strukturen befragt wird. Darüber hinaus schließt die im Kontext wissenschaftlicher Begleitforschung entstandene Thesis eine formative Evaluation ein, um einen Zwischenstand der Projektentwicklung abzubilden und Gelingensbedingungen aufzuzeigen.

Von Juliane Steinmann (2015)

Gewünschte Fremdheit: KünstlerInnen in die Kita. >> Kinder, KünstlerInnen, ErzieherInnen und Eltern begegnen sich beim Berliner Projekt TUKI – Theater und Kita

Kinder, KünstlerInnen und ErzieherInnen begegnen sich beim Berliner Projekt TUKI – Theater und Kita: Die interprofessionelle Konstellation bietet Herausforderungen und Entwicklungspotentiale auf verschiedenen Ebenen. Es wird untersucht, inwieweit die beteiligten Erwachsenen für ihre professionelle Entwicklung profitieren: Welche Erkenntnisse und Erfahrungen ergeben sich durch die Zusammenarbeit? Zweitens wird die unmittelbare Begegnung der Kinder mit den KünstlerInnen angeschaut. Neben den expliziten Angeboten interessieren hier die inzidentellen Lernmomente, die insbesondere durch überraschende Reibungen entstehen können. Im Weiteren wird der Frage gefolgt, ob sich das Kunsterleben durch die Person einer Künstlerin oder eines Künstlers anders gestaltet, als wenn die vertrauten Erziehungs- und Bezugspersonen Theatereinheiten anleiten. Die zugrunde liegenden Menschenbilder und das vorherrschende Kunst- und Theaterverständnis der Beteiligten werden an Beispielen aus dem Projekt TUKI beschrieben.

Von Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss (2013 / 2012)

Kulturelle Bildung für U6

Als Adressaten Kultureller Bildung fallen einem in Deutschland hauptsächlich die Kinder und Jugendlichen ein. Zahlreiche Projekte Kultureller Bildung wenden sich in den letzten Jahren vor allem an Kinder und Jugendliche im schulfähigen Alter, da hier der Anspruch, alle SchülerInnen einer Altersstufe zu erreichen, unabhängig von Milieuzugehörigkeit, kulturellem Interesse oder kulturellen Vorerfahrungen am einfachsten einzulösen erscheint.

Von Hans-Jürgen Palme (2013 / 2012)

Medien in der Kita

Das Thema Medien in der Kita ist im Grunde genommen nicht neu, denn in Kindertagesein­richtungen wird seit jeher mit Medien gearbeitet. Das Bilderbuch ist fester Bestandteil im Ausstattungsrepertoire, und auch Trägermedien mit Kinderliedern werden wie selbstver­ständlich eingesetzt. Ein Hörspiel mit dem guten alten Kassettenrekorder oder CD-­Player ist gang und gäbe. Jedoch, über all das sprechen wir heute gar nicht, wenn es um Medien in der Kita geht. Eine solche Betitelung zielt eher auf Digitalmedien wie z.B. Computer, Datenbeamer, Tablets, Foto­ oder Videokamera und manchmal sogar das Internet ab. Kleine Kinder und moderne Medien ist darauf bezogen ein durchaus heikles Thema.

Von Eva Bürgermeister (2013 / 2012)

Medienbildungsorte

Gerade den Umgang mit Medien erlernen Kinder und Jugendliche heute vor allem fernab der traditionellen Bildungsinstitutionen, schließlich erfolgt Sozialisation in digitalen Zeiten in nahezu allen Lebensbereichen medial. Heranwachsende verbringen zum Teil ebenso viel Zeit vor dem Bildschirm wie in der Schule. Musik, TV und Kino prägen ihre Lebensgefühle, stiften Gemeinsamkeit und Gesprächsstoff, das Internet dient ihnen komplementär als Kommunikations-­ und Aktionsraum.

Von Christian Höppner (2013 / 2012)

Musik und Kulturelle Bildung

Der Begriff der Kulturellen Bildung als Sammelbegriff für die Vermittlung der schönen Künste hat sich erst kürzlich etabliert. Er meint die ganzheitliche Formung des Menschen durch die Künste und beschreibt „die zu erwerbende Kompetenz, mit Kultureller Vielfalt souverän umzugehen“ (Fuchs 2008f:30). Die Musik bildet ein Handlungsfeld der Kulturellen Bildung. Das Wort Musik bezeichnet in seiner umfassendsten Bedeutung „die absichtsvolle Organisation von Schallereignissen“ (Lexikon­redaktion des Bibliographischen Instituts 1981:89).