Kulturelle Vielfalt: Wie gelingt Inklusion?

BKJ/Programm Freiwilligendienste Kultur und Bildung
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Mit dem Ziel, die vielen Aktivitäten mit geflüchteten Menschen und die vielen Diskurse über eine diversitätsbewusste Kulturelle Bildung zu flankieren, veröffentlicht die Wissensplattform Kulturelle Bildung Online vermehrt Fachbeiträge zu den Themen Diversität, Migration, Integration und einer rassismuskritischen Kulturellen Bildungspraxis. Gesucht werden weitere Beiträge zur Auseinandersetzung mit den Fragen: Wie gelingt Inklusion? Wie können Akteure der Kulturellen Bildung zu sozialer Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen? Welche Vertiefungen des Diskurses, welche Veränderungen in den Angeboten sind notwendig, um über Kultur- und Bildungsarbeit geflüchtete Menschen in ihrer Beheimatung zu unterstützen und bei allen Beteiligten transkulturelle Kompetenz zu verstärken? Wie können Kunst- und Kultureinrichtungen sich weiterentwickeln und eine inklusive Kulturarbeit gestalten?

In den kubi-online Themenfeldern >> Migration, >> Diversität und >> Inklusion finden Sie die bisher veröffentlichten Beiträge zum Thema „Kulturelle Vielfalt: Wie gelingt Inklusion?".

Neueste Beiträge zum Thema:

Mit einem machtkritischen Diversitätsbegriff werden strukturelle Ausschlüsse und Diskriminierungen in den Fokus genommen sowie vorhersehbare Herausforderungen und Mechanismen benannt, die eintreten, wenn Kultureinrichtungen Diversität als Thema auf die Tagesordnung setzen und sich um gerechtere Zugänge und den Schutz und die Stärkung von Diskriminierten* bemühen.

Dieser Beitrag positioniert sich zu Kunst, Kultur und Bildung aus der Perspektive der Diversitätsforschung und Diversitätspädagogik. Der gesellschaftliche Auftrag der Kulturellen Bildung und der Kulturbegriff werden macht- und diskriminierungskritisch hinterfragt. Der Bereich der Kulturellen Bildung, der in diesem Beitrag näher analysiert wird, ist der Bereich der an Kinder adressierten literarischen Produktionen. Die gleichzeitige und polarisierende Produktion von Differenz und Dominanz in den Lebens- und Erfahrungsräumen der Kindheit, insbesondere in der Kinder- und Jugendliteratur, wird anhand von drei Spannungsfeldern konkretisiert. Dabei werden die diesem spezifischen Bereich der Kulturellen Bildung implizit enthaltenen hegemonialen Einschreibungen problematisiert und Möglichkeiten einer diversitätsorientierten und diskriminierungskritischen inklusiven Kulturellen Bildung abschließend skizziert.

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Die Wissensplattform „kubi-online: Wissenstransfer für Kulturelle Bildung“ wird getragen von der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und der Stiftung Universität Hildesheim. Sie wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.