Den Diskurs fortführen: Milieuübergreifende kulturelle Bildungskonzepte

Kultur für alle - Kultur mit allen!

Wie kann Kulturelle Bildung mehr Menschen erreichen, zielgruppenspezifische Segmentierungen überwinden und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen? Welche Konzeptansätze haben das Potenzial, dass junge Menschen aus unterschiedlichen Milieus gemeinsam künstlerisch-kreativ werden und trotz unterschiedlicher Lebenswelten gegenseitiges Interesse und Verständnis für einander entwickeln?

Die kubi-online Jahrestagung (2020) hatte die Entwicklung möglicher milieu- und damit auch stadtteilübergreifender kultureller Bildungskonzepte zum Thema. Vor dem Hintergrund städteräumlicher Veränderungen, die eine Ghettoisierung einzelner Milieus verstärken und in denen digitale „Filter Bubbles“ milieuspezifische Perspektiven festigen, diskutierten 150 Expert*innen aus Forschung und Praxis insbesondere auch Chancen „postdigitaler“ Ansätze. „Wir brauchen in einer immer stärker fragmentierten Gesellschaft milieuübergreifende kulturelle Bildungskonzepte, die dem Einzelnen Einblick geben in andere Lebenswelten und zugleich Austausch bieten für eine gemeinsame Zukunftsgestaltung.“ (Susanne Keuchel, Akademie-Direktorin und Tagungsleitung)

Zur Diskursvertiefung und Verbreiterung des Wissenstransfers ist ein kubi-online Themendossier in Vorbereitung. Im Sommer 2021 werden Nutzer*innen der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online u.a. auf weitere Impulsvorträge der Tagung zugreifen können. Freuen Sie sich auf:

  • Kultur für alle? Kultur mit allen! Zur Chance milieuübergreifender kultureller Bildungsangebote
    Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, Remscheid
  • Milieus: Verhärtung oder Fluktuation? Werden soziale Milieus geschlossener? Konfliktreicher? Prof. Dr. Stefan Hradil, Johannes Gutenberg Universität Mainz
  • Kultur für alle? Kultur mit allen! Gelingensbedingungen für Integration und Teilhabe
    Dr. Bünyamin Werker (Universität Köln, Erziehungswissenschaftler & Jugendkulturarbeiter)
  • Third Places und milieuübergreifende Sozialisation in digitalen Gesellschaften
    Dr. Michael Dellwing, Leuphana Universität Lüneburg
  • Milieuübergreifende Zielgruppenansprache, Wissenschaft für alle
    Philipp Schrögel, Karlsruher Institut für Technologie
  • Plädoyer für ein Denken Kultureller Bildung jenseits der Milieu-Kategorie
    Dr. Kawthar El-Qasem, Fachbereichsleitung Baukulturelle Bildung, AKB Remscheid
  • Analog / Digital: Chancen des milieuübergreifenden Arbeitens
    Horst Pohlmann, Fachbereichsleitung Medien, AKB Remscheid

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kubi-online lädt Expert*innen der Kulturellen Bildung ein, die Veröffentlichungsmöglichkeiten der Wissensplattform für eigene Fachbeiträge zum Diskurs über „Kultur für alle - Kultur von allen! Impulse für milieuübergreifende Kulturelle Bildungskonzepte“ zu nutzen. Das Ziel der Wissensplattform ist es, Erkenntnisse aus Forschung, Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung zusammenzuführen und dieses Wissen bildungspolitisch, kulturpädagogisch und wissenschaftlich nutzbar zu machen.

Bitte beachten Sie das kubi-online Style Sheet für Autor*innen:

Sie möchten uns einen Artikel anbieten? Hier finden sie unseren Autor*innenleitfaden. Voraussetzung für die Veröffentlichung Ihrer Beiträge ist eine profunde Reflexion von Theorie-, Praxis- und Forschungsfragen der Kulturellen Bildung sowie die Fokussierung auf den Bereich der Bildung in und durch Künste und ästhetische Praxis. Zweitveröffentlichungen relevanter Artikel zur Kulturellen Bildung sind möglich. Auch bedeutsame „ältere“ Fachtexte können Sie uns für eine Veröffentlichung anbieten. 

Kontakt zur Redaktion:
Hildegard Bockhorst (Projektleitung) // Dr. Birgit Wolf (Projektreferentin)
// Fon: 0179 2051972 // Mail: redaktion@kubi-online.de

Die Wissensplattform „kubi-online: Wissenstransfer für Kulturelle Bildung“ wird getragen von der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und der Stiftung Universität Hildesheim. Sie wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.