16 Beiträge zu Digitalisierung @ Kulturelle Bildung

Im postdigitalen Zeitalter ist die Trennung von Analogem und Digitalem obsolet geworden. Dies hat nicht nur starke gesellschaftliche Auswirkungen, sondern führt vor allem zu neuen ästhetischen Wahrnehmungs- und Ausdrucksformen. Das verändert auch die Kulturelle Bildung. Möglichkeiten der kreativen Gestaltung und die Vermittlung in den Künsten erfahren durch digital-analoge Praktiken neue Anforderungen in Hinblick auf Persönlichkeitsbildung, Teilhabe und digitale Mündigkeit.

Im Fokus: Baukulturelle Bildung

Baukulturelle Bildung als das Bilden über, von und durch Räume verbindet Geschichte und Tradition, Stadt- und Raumplanung, Architektur und Denkmalschutz, Landschaftsarchitektur und Kunst am Bau. Baukultur und ihre Vermittlung ermöglichen ästhetische Erfahrungen und fördert vielfältige Kompetenzen zur Gestaltung und Aneignung des (bebauten) Raums und der Umwelt.

Digitalisierung @ Kulturelle Bildung

Im postdigitalen Zeitalter ist die Trennung von Analogem und Digitalem obsolet geworden. Dies hat nicht nur starke gesellschaftliche Auswirkungen, sondern führt vor allem zu neuen ästhetischen Wahrnehmungs- und Ausdrucksformen. Das verändert auch die Kulturelle Bildung. Möglichkeiten der kreativen Gestaltung und die Vermittlung in den Künsten erfahren durch digital-analoge Praktiken neue Anforderungen in Hinblick auf Persönlichkeitsbildung, Teilhabe und digitale Mündigkeit.

Von Joachim Kettel (2018)

Künstlerische Kunstpädagogik im Kontext: „The Missing LINK 2016” – Übergangsformen von Kunst und Pädagogik in der Kulturellen Bildung

Der gegenwärtige und zukünftige Diskurs der Kulturellen Bildung muss sich verstärkt den Fragen nach Vermittlungskompetenzen und -qualitäten der in die jeweiligen Projekte involvierten Künstler*innen und Kunstpädagog*innen widmen! Bisher wurde er weitgehend im Hinblick auf rechtliche, finanzielle und organisatorische Fragen wie auch kulturpolitische und bildungspolitische Aspekte geführt. Die in die jeweiligen Prozesse involvierten Künstler*innen und Kunstpädagog*innen, die eine gelingende Kulturarbeit im Schnittstellenbereich von Schule und außerschulischen Bildungsorten und -institutionen bewerkstelligen, sind im Diskurs deutlich unterrepräsentiert. Das Konzept der Künstlerischen Bildung des Übergängigen bietet eine zeitgemäße didaktisch-methodische Grundlage schulischer und außerschulischer Vermittlungsprozesse im Kontext Kultureller Bildung.

Von Max Fuchs (2018)

Qualität – eine Leitformel zwischen Entwicklungsimpuls und Kampfbegriff

Was ist Qualität? Was ist Qualität in der künstlerisch-ästhetischen Praxis und was sind deren Kriterien? Wer bestimmt mit welcher Legitimation und welchen Begründungen über Qualitätskriterien? Diesen Fragen geht der Beitrag kritisch nach: Aus welchem Kontext gelangen Evaluationen in den 1990er Jahren in die Bereiche der Kulturellen Bildung? Wer sind die Auftraggeber*innen der Studien und Evaluationen und welche Ziele verfolgen sie damit? Dieser Beitrag bietet ebenso gute Beispiele aus der künstlerisch-ästhetischen Praxis und offeriert somit den Akteuren aus den Feldern der Kulturellen Bildung positive Ansätze, die Evaluation ihrer (Vermittlungs)Praxis selbst in die Hand zu nehmen.