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Theater

In der Spezifik der künstlerischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen und der Praxisvielfalt von Angebotsformaten und Bildungsorten wird dieser Bereich vermessen: mit Fachbeiträgen zu den Besonderheiten des sich Bildens im Bereich Theater; mit Differenzierungen zu Zielen und Herausforderungen für unterschiedliche Strukturen, Akteure, Adressat*innen und Lebensalter, zwischen formalem, non-formalem und informellem, rezeptivem oder produktivem Bildungs- und Vermittlungskontext; mit Auseinandersetzungen über aktuelle Ausrichtungen von Konzepten und gesellschaftliche Entwicklungen und Sichtweisen in dieser Kunstsparte „Theater“.
Vorschläge für weitere Fachartikel richten Sie gerne an: redaktion@kubi-online.de.

37 Beiträge im Themenfeld

Von Verena Lobert (2020)

Forschendes Theater für Kinder: Exemplarische Transfermethoden zwischen den Programmen TUKI ForscherTheater und TUKI Bühne

Anhand der Arbeitsweisen von TUKI und Beobachtungen von Berliner Stückentwicklungen mit dem GRIPS-Theater, der Schaubude und der Jungen Deutschen Oper wird untersucht, wie aus Kita-Forschungsreisen professionelles Kindertheater wird. Die Forschungsfragen lauteten u.a.: Wie kann es gelingen, die kindlichen Sichtweisen und Ideen in professionelle Produktionen weiterzutragen? Wie werden szenische Strategien aus den Kita-Settings in den Inszenierungen weiterentwickelt? Neben den künstlerischen Prozessen des Transfers wird auch die je eigene Konfiguration von „Forschen“ in den Produktionen beleuchtet.

Von Ute Schlegel-Pinkert (2020 / 2011)

Übersetzungen: Das Leitbild der Nachhaltigkeit in der Kulturellen Bildung und Theaterpädagogik

Die Chancen auf eine produktive Umsetzung des Leitbildes von Nachhaltigkeit liegen in gelungenen 'Übersetzungen' zwischen den unterschiedlichen Denk- und Praxissystemen einer BNE und Kulturellen Bildung. Der Beitrag beleuchtet pragmatisch Grundlagen und Differenzen der beiden Systeme und das Verhältnis von Programmatiken zu praktischen Ansätzen in der Kulturellen Bildung, insbesondere der Theaterpädagogik.

Von Celiana Kiefer (2020)

Sexismen entnormalisieren! Chancen und Herausforderungen im Zusammenspiel gendertheoretischer Ansätze und theaterpädagogischer Vermittlungsarbeit

Das Begleitprogramm für Schüler*innen und Lehrer*innen der Inszenierung STÖREN des Maxim Gorki Theaters Berlin wird exemplarisch für die intensive Auseinandersetzung mit theaterpädagogischer Vermittlungsarbeit von Genderbewusstsein dargestellt und analysiert.

Von Leonie Ahmer (2020 / 2018)

Selbst/Erzählung. Konzepte narrativer (Lebens-)Geschichte in der biografisch-dokumentarischen Theaterarbeit

Die Masterarbeit von Leonie Ahmer veröffentlicht kubi-online als PDF Textanhang, um Interessent*innen dieses ausgezeichnete Wissen zu erschließen und zum Wissenstransfer beizutragen. Das einführende Abstract habe die Gutachterinnen Ulrike Hentschel und Ute Pinkert verfasst.

Von Jessica Höhn, Stefanie Seeling, Franziska Cordes (2020)

Theaterpädagogik in Pflegeeinrichtungen: Forschungsprojekt zur kulturellen Teilhabe von Menschen mit Demenz

An der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „TiP.De – Theater in der Pflege von Menschen mit Demenz" die Wirkung von theaterpädagogischen Methoden auf Lebensqualität, Emotionalität und agitiertes Verhalten von Menschen mit Demenz untersucht.

Von Birgit Mandel (2020)

Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zur Legitimität öffentlich geförderter Theater in Deutschland

Kurzfassung der von der Autorin unter Mitarbeit von Moritz Steinhauer durchgeführten repräsentativen Bevölkerungsbefragung: „Theater in der Legitimationskrise? Interesse, Nutzung und Einstellungen zu den staatlich geförderten Theatern in Deutschland“.

Von Ulrike Hentschel (2019 / 2016)

Ästhetische Bildung – gibt’s die noch? Theaterpädagogik und Praktiken des zeitgenössischen Theaters

Die Künste verlassen ihre angestammten Räume und spielen mit den Grenzen zwischen Kunst und Alltag, zwischen künstlerischen und sozialen Aktionen. Ist die Rede von „Ästhetischer Bildung“ angesichts dieser Entwicklung obsolet geworden?

Von Barbara Meißner (2019)

Potentiale theaterpädagogischer Projektarbeit: Ergebnisse einer multimodalen Interaktionsanalyse

Die multimodale Interaktionsanalyse ermöglicht es, Handlungsvollzüge in ihrer gesamten Komplexität zu erforschen. Im gegebenen Fall liefert sie Erkenntnisse, die weit über die Theateraufführung hinausgehen und zeigen, dass Theaterprojekte einen Überschuss an sozialer Bedeutung produzieren und vielfältige selbstbestimmte Aneignungs- und Gestaltungsprozesse in Gang setzen.

Von Nicole Zielke (2019)

Formen der Selbst- und Weltbeziehungen im Theater

Theater als Laboratorium für die Modulation und Exploration von Selbst- und Weltbeziehungen? Der Beitrag führt anhand der Theaterwerkstatt Bethel aus, wie die ästhetische Praxis des Theaters zur Entwicklung und Erprobung von Selbst- und Weltbeziehungen dient, die im gesellschaftlichen Zusammenleben gefährdet bzw. (noch) nicht realisiert sind.