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Streitfälle der Vermessung Kultureller Bildung

44 Beiträge im Themenfeld

Von Marietta Piekenbrock (2014)

No Education! Impulsbeitrag im Forum THEORIE zur Frage „Kulturelle Bildung ohne Vermittler?"

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Für eine Kunst des Nicht-Verstehens! Als No Education vor zwei Jahren Form annahm und für viele Diskussionen sorgte, begann ich ein Manifest zu verfassen. No Education ist kein zorniges Manifest, es ist ein Plädoyer für eine Kindheit, wie wir sie nicht mehr kennen und wahrhaben wollen. Kindheit ist die schmerzhafte Erfahrung von Differenz, Kindheit ist Anteilnahme an fremder Subjektivität. Was das bedeutet, lässt sich nicht abstrakt erklären, man muss es erforschen und sinnlich erfahren. Das Theater ist immer noch einer der besten Räume, um mit Fremdheit gelassen umzugehen.

Von Peter Kamp (2014)

Akteure der außerschulischen Kulturpädagogik: Garanten auch für informelle Freiräume?

In unserem Panel „Streitfälle: Institutionen und Zuständigkeiten" sind als Impulse sechs Fragen mit sieben Fragezeichen angekündigt. Warum das so ist, hat mir keiner gesagt. Also darf ich mal spekulieren: Da es hier um Kartographie, um Feldvermessung geht und hier und jetzt um PRAXIS, sollen hier die letzten offenen oder zumindest die letzten strittigen Fragen ein für alle Mal beantwortet werden. Und zwar von jedem anders, sondern käme ja kein Streit auf. Also versuche ich zu polarisieren. Acht Thesen, drei bis vier Exkurse

Von Burkhard Hill (2014)

Resümee Panel PRAXIS: „Streitfälle – Institutionen und Zuständigkeiten“

Ein Streitfall wurde während der zweistündigen Diskussion besonders intensiv behandelt: Wie verhält es sich mit der Zuständigkeit des „Rates für Kulturelle Bildung“? Hat dieses neue Gremium Einfluss auf die Vergabe von Mitteln durch die in diesem Bereich engagierten privaten Stiftungen? Kann es Richtlinien hinsichtlich einer guten und gewünschten Praxis formulieren? Prof. Dr. Holger Noltze vertrat als Sprecher den Rat auf dem Podium und war für eine engagiert geführte Diskussion – auch mit dem Publikum - durchaus zu haben.

Von Max Fuchs (2014)

Elfenbeinturm oder menschliches Grundrecht?

Max Fuchs, Referent der Fachtagung MIND THE GAP!, reflektiert, was man tun kann, um Teilhabe und die Zerstörung kultureller Infrastrukturen zu verhindern. Um den seit Jahrzehnten anhaltend negativen Besuchertrend umzukehren, so Fuchs, fallen immer wieder drei Stichwörter: Relevanz, meaning and value (Sinn und Wert) und Engagement (im Sinne von Einbindung). Er rät, sich mehr Gedanken zu machen über vier Stellschrauben für Teilhabe: Erreichbarkeit, Finanzierbarkeit, rechtliche Schranken, Bildung.