Themenfeld:

Medien

In der Spezifik der künstlerischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen und der Praxisvielfalt von Angebotsformaten und Bildungsorten wird dieser Bereich vermessen: mit Fachbeiträgen zu den Besonderheiten des sich Bildens im Bereich der Medien; mit Differenzierungen zu Zielen und Herausforderungen für unterschiedliche Strukturen, Akteure, Adressat*innen und Lebensalter, zwischen formalem, non-formalem und informellem, rezeptivem oder produktivem Bildungs- und Vermittlungskontext; mit Auseinandersetzungen über aktuelle Ausrichtungen von Konzepten und gesellschaftliche Entwicklungen und Sichtweisen in dieser Sparte „Medien“.
Vorschläge für weitere Fachartikel richten Sie gerne an: redaktion@kubi-online.de.

28 Beiträge im Themenfeld

Von Ursula Rogg (2019)

Die Stimmen von Vielen: Auditives Dokumentieren und Kulturelle Bildung in der Schulentwicklung

Das auditive Dokumentieren vereint Strategien der Erzählung mit der unhintergehbaren Präsenz des Realen. Aus der Perspektive der Feld- und Aktionsforscherin wird beschrieben, wie Klänge und Stimme sowie die Orchestrierung von Vielstimmigkeit per Montage als Methode kultureller Schulentwicklung eingesetzt werden kann. Hören inklusive!

Von Benjamin Jörissen (2019)

Digital/Kulturelle Bildung: Plädoyer für eine Pädagogik der ästhetischen Reflexion digitaler Kultur

Digitalisierung verändert kulturelle Formen, Ästhetiken und Wahrnehmungsweisen. Vom Status quo der Digitalisierung ausgehend formuliert dieser Beitrag weiterführende Überlegungen zur Kulturellen Bildung als Praxis der ästhetischen Reflexion auf Kultur durch Kultur.

Von Lisa Unterberg (2018)

Überblick: Forschungsvorhaben zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung

Dargestellt werden die Fragestellungen und Anliegen der innerhalb der BMBF-Förderrichtlinie „Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung“ geförderten Forschungsvorhaben sowie deren theoretischen und methodischen Bezüge.

Von Benjamin Jörissen (2017)

Subjektivation und „ästhetische Freiheit“ in der post-digitalen Kultur

Der Begriff der „Subjektivation“ oder „Subjektivierung“ hat in den aktuellen bildungstheoretischen und -philosophischen Diskussionen eine zentrale Bedeutung erlangt. Im Sinne der subjekt- und machtkritischen Einwürfe hinterfragt er die klassische, für das pädagogische Selbstverständnis und Ethos nicht selten zentrale Emphase für das emanzipierte, aufgeklärte und kompetente Subjekt. Die Forderung nach einem „starken Subjekt“, wie sie nicht nur im bildungspolitischen Diskurs, sondern auch im Diskurs der Kulturellen Bildung eine programmatische Forderung darstellt, verdient vor diesem Hintergrund zunächst als solche eine kritische Würdigung, bevor nachfolgend Fragen der Digitalisierung diskutiert werden.

Von Johannes Breuer (2017)

Culture + 1 – Digitale Spiele und Kulturelle Bildung

Unter den Stichworten Serious Games und Digital Game-Based Learning wurde speziell in den letzten 15 Jahren diskutiert, erprobt und untersucht, wie sich Computer- und Videospiele zu Lern- und Bildungszwecken einsetzen lassen. In der Kulturellen Bildung können digitale Spiele sowohl als Werkzeuge zum Wecken von Interesse oder zur Vermittlung von Wissen als auch als kulturelle Artefakte betrachtet und verwendet werden. Aktuelle technische Entwicklungen in der Spielebranche erweitern zudem die Einsatzmöglichkeiten.

Von Christian Helbig (2016)

Partizipation und Kulturelle Medienbildung in einer digitalen Medienwelt

Teilhabe bedeutet für Kinder und Jugendliche heute Teilhabe an digitaler Kommunikation. Insbesondere mobile Medien prägen sie in ihrer Identitätsentwicklung und bieten ihnen Orientierung im Prozess des gesellschaftlichen Wandels. Dabei sind Heranwachsende mit Herausforderungen, Unsicherheiten und Zumutungen konfrontiert, die in Bildungsprozessen deutlicher berücksichtigt werden müssen. Im Kontext von digitalen Ungleichheiten und einer zunehmenden Datafizierung aller Lebensvollzüge ist zukünftig vor allem eine Kulturelle Medienbildung verstärkt erforderlich.

Von Ida Pöttinger (2016)

Vom Umgang mit Menschen und Medien: Brauchen wir einen Medienknigge?

Beschimpfungen, falsche Anschuldigungen, hämische Kommentare, Shitstorms, Identitätsdiebstahl und Mobbing sind Phänomene, die durch das Netz geistern. Da fragen sich auch die VerteidigerInnen des freien Netzes, wie dem entgegengewirkt werden kann. Bereits zu Beginn der Internet-Ära sprach man über die Notwendigkeit von Benimmregeln und leitete sie aus der mehr oder weniger verbindlichen Etikette im Umgang mit realen Menschen ab. Daraus wurde die Netiquette als Höflichkeitsanleitung für das Netz. Jetzt, nachdem sich das Internet etabliert hat, spricht niemand mehr von Netiquette, sondern es wird eher der Wunsch nach einem Medienknigge laut.