Stichwort:

Theaterpädagogik

18 Beiträge mit dem Stichwort

Von Ute Schlegel-Pinkert (2020 / 2011)

Übersetzungen: Das Leitbild der Nachhaltigkeit in der Kulturellen Bildung und Theaterpädagogik

Die Chancen auf eine produktive Umsetzung des Leitbildes von Nachhaltigkeit liegen in gelungenen 'Übersetzungen' zwischen den unterschiedlichen Denk- und Praxissystemen einer BNE und Kulturellen Bildung. Der Beitrag beleuchtet pragmatisch Grundlagen und Differenzen der beiden Systeme und das Verhältnis von Programmatiken zu praktischen Ansätzen in der Kulturellen Bildung, insbesondere der Theaterpädagogik.

Von Celiana Kiefer (2020)

Sexismen entnormalisieren! Chancen und Herausforderungen im Zusammenspiel gendertheoretischer Ansätze und theaterpädagogischer Vermittlungsarbeit

Das Begleitprogramm für Schüler*innen und Lehrer*innen der Inszenierung STÖREN des Maxim Gorki Theaters Berlin wird exemplarisch für die intensive Auseinandersetzung mit theaterpädagogischer Vermittlungsarbeit von Genderbewusstsein dargestellt und analysiert.

Von Leonie Ahmer (2020 / 2018)

Selbst/Erzählung. Konzepte narrativer (Lebens-)Geschichte in der biografisch-dokumentarischen Theaterarbeit

Die Masterarbeit von Leonie Ahmer veröffentlicht kubi-online als PDF Textanhang, um Interessent*innen dieses ausgezeichnete Wissen zu erschließen und zum Wissenstransfer beizutragen. Das einführende Abstract habe die Gutachterinnen Ulrike Hentschel und Ute Pinkert verfasst.

Von Ulrike Winkelmann (2020)

Lernen ist Performance! Zur Bedeutung der Performativen Didaktik für eine zeitgemäße Lernkultur

Eine zeitgemäße Lernkultur erfordert performatives Arbeiten, verlangt nach einer Lehr- und Lernmethode, mit der improvisiert und experimentiert werden darf und die in vielen Fächern und unterschiedlichen Lehr- und Lernkontexten anwendbar ist.

Von Jessica Höhn, Stefanie Seeling, Franziska Cordes (2020)

Theaterpädagogik in Pflegeeinrichtungen: Forschungsprojekt zur kulturellen Teilhabe von Menschen mit Demenz

An der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „TiP.De – Theater in der Pflege von Menschen mit Demenz" die Wirkung von theaterpädagogischen Methoden auf Lebensqualität, Emotionalität und agitiertes Verhalten von Menschen mit Demenz untersucht.

Von Ulrike Hentschel (2019 / 2016)

Ästhetische Bildung – gibt’s die noch? Theaterpädagogik und Praktiken des zeitgenössischen Theaters

Die Künste verlassen ihre angestammten Räume und spielen mit den Grenzen zwischen Kunst und Alltag, zwischen künstlerischen und sozialen Aktionen. Ist die Rede von „Ästhetischer Bildung“ angesichts dieser Entwicklung obsolet geworden?

Von Barbara Meißner (2019)

Potentiale theaterpädagogischer Projektarbeit: Ergebnisse einer multimodalen Interaktionsanalyse

Die multimodale Interaktionsanalyse ermöglicht es, Handlungsvollzüge in ihrer gesamten Komplexität zu erforschen. Im gegebenen Fall liefert sie Erkenntnisse, die weit über die Theateraufführung hinausgehen und zeigen, dass Theaterprojekte einen Überschuss an sozialer Bedeutung produzieren und vielfältige selbstbestimmte Aneignungs- und Gestaltungsprozesse in Gang setzen.

Von Stephan Schnell (2018)

Amateurtheater im peripheren Raum von Ländlichkeit

Der Beitrag skizziert die Rolle des Amateurtheaters und spezifische kulturelle Praktiken von Amateurtheatervereinen. Amateurtheatervereine, so eine These des Beitrages, leisten kulturelle Grundversorgung. Die intrinsisch motivierten Bildungsprozesse verlaufen abseits urbaner Zentren in den Arenen und Theatralitätsgefügen der Peripherie von Ländlichkeit.

Von Thomas Renz (2018)

Theater in der Provinz – Gastspieltheater als Förderer kultureller Teilhabe in ländlichen Räumen

Die Analyse empirischer Studien zeigt, dass sich die Nachfrage nach Theater zwischen ländlichen und urbanen Räumen im Grunde gar nicht so unterscheidet. Sozialisationsbedingungen und Zugehörigkeit zu bestimmten Milieus sind wesentlich wirksamer als der Wohnort. Allerdings herrscht eine große Ungleichheit auf der Angebotsseite. Professionelles Theater findet in Großstädten wesentlich häufiger statt als in ländlichen Räumen. Dort wird die kulturelle Teilhabe in den professionellen Darstellenden Künsten vor allem von Gastspieltheatern getragen. Dennoch dominieren die urbanen Stadt- und Staatstheater den Theaterdiskurs. Daher arbeitet dieser Beitrag die organisatorischen Besonderheiten des Gastspielbetriebs in ländlichen Räumen heraus, hinterfragt ihre Leistungen als Akteure der Kulturellen Bildung und skizziert mögliche kulturpolitische Folgen.