Stichwort:

Theaterpädagogik

31 Beiträge mit dem Stichwort

Von Christoph Scheurle, Daniel Cosic (2022)

Auf Augenhöhe gemeinsam entscheiden? Begleitforschung zur Jury-Arbeit beim Deutschen Kinder-Theater-Fest (DKTF)

Der folgende Text stellt die Forschungsergebnisse der Beobachtung der Jury für das Deutsche Kinder-Theater-Fest 2018 vor, die erstmals paritätisch mit Kindern und Erwachsenen besetzt war. Die partizipatorische Einbindung von Kindern in Entscheidungsprozesse, kann gelingen, wenn unterschiedliche Herangehensweisen und Auffassungen, an- und ernstgenommen werden.

Von Norma Köhler (2022)

Theater als kollaboratives Spiel – Möglichkeitssinn als Fähigkeit und Rahmen

Ausgehend von Peter Simhandls Text ‚Theater als Spiel‘ (1998) verbindet Norma Köhler eine am Möglichkeitssinn orientierte Spielfähigkeit und Rahmung mit dem kollaborativen Potenzial freien Spiels als Bestandteil performativer Theaterpraxis im gesellschaftlichen Zusammenhang.

Von Ute Pinkert (2022)

Transformation im Theater und Kultureller Bildung: Ein neues aktivistisches Paradigma?

Die gesellschaftliche Relevanz öffentlich geförderter Theater steht in radikaler Weise auf dem Prüfstand und hat zu einem „aktivistischen Turn“ im Bereich der darstellenden Kunst und der Theaterpädagogik geführt. Reflektiert werden die damit verbundenen Konsequenzen, die Darstellende auffordern, die Einlassung der theatralen Kommunikation in den sozialgesellschaftlichen Raum explizit zu verhandeln und für die Theaterpädagogik bedeuten, die Praxis des Positionierens, die eng mit dem Phänomen der Haltung verbunden ist, in den Blick zu rücken.

Von Isabel Dorn (2022)

Vom Theater als Raum für nicht verwirklichte Möglichkeiten zum Möglichkeitsraum

Eröffnet das Spiel einen Raum, um bereits existierende, aber nicht verwirklichte Möglichkeiten des Selbst zu verwirklichen? Oder schafft es eine Situation, die das Selbst erst hervorzubringen und zu reflektieren vermag? Der Artikel diskutiert diese Fragen ausgehend von Peter Simhandls Aufsatz „Theater als Spiel" (1998).

Von Felix Büchner, Sören Jannik Traulsen (2022)

Kritische Medienreflexion im ‚Postdigitalen Schultheater‘: Eine Re-Lektüre Leekers „Die Zukunft des Theaters im Zeitalter technologisch implementierter Interaktivität"

Dieser Beitrag ist Teil des Projekts „Theater – Auf(s) Spiel setzen". Er fragt danach, welche Anknüpfungspunkte frühere Überlegungen zu ‚Neuen Medien‘ im Theater für die Rolle digitaler Medien in zeitgenössischer (Schul-)Theaterpädagogik bieten. Die Auseinandersetzung mit Interaktion und Partizipation führt dabei zu den Potenzialen kritischer Medienreflexion.

Von Mira Sack (2022)

Kann das Spiel noch Basisstation der Theaterpädagogik sein? Reflexionen über ein Steckenpferd

Performative Vermittlung ist dialogisches Handeln, das die Bühne hinter sich lässt und so in Wirklichkeiten eingreift, dass strukturelle Transformationsprozesse in Gang kommen können. Die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft kann dabei nur in gemeinsam geteilter Verantwortung entwickelt werden.

Von Frank Oberhäußer (2022)

Berechenbarkeit und Unberechenbarkeit als Merkmale von Spiel in interaktiven Performances des Performancekollektivs Turbo Pascal

In welchem Spannungsverhältnis stehen Berechenbarkeit und Unberechenbarkeit des Publikums in interaktiven Performancearbeiten? Der Artikel diskutiert diese Frage anhand von Probenprozess und Aufführung zweier Performancearbeiten des Kollektivs Turbo Pascal, im Zwischenbereich von Theater, Spiel, Kultureller und Politischer Bildung.

Von Sören Jannik Traulsen, Felix Büchner (2022)

Postdigitales Schultheater: Eine Kartografie zentraler Akteur*innen des Diskurses ‹Theater und Digitalität›

‹Wer spricht wie über Theater und Digitalität?› und ‹Welche Implikationen erschließen sich daraus für das Postdigitale Schultheater?› sind die zentralen Forschungsfragen der Autoren. Ihre Analyse ergibt, dass sich vier idealtypische Positionen bestimmen lassen, die insbesondere durch ihre Verortung des ‹Digitalen› im Theater zu unterscheiden sind und eine Grundlage zur Theoretisierung und Konzeptualisierung des ‹Postdigitalen Schultheaters› bieten können.