Stichwort:

Subjektivität

4 Beiträge mit dem Stichwort

Von Lea Herlitz, Manuel Zahn (2019)

Bildungstheoretische Potentiale postdigitaler Ästhetiken – Eine methodologische Annäherung

Im Forschungsprojekt „Post-Internet Arts Education Research“ geht es um die Frage, wie sich ästhetische Praktiken im Kontext postdigitaler Kulturen bildungstheoretisch erforschen lassen. Anhand einer exemplarischen Analyse von Auszügen eines Interviews mit dem Künstler Artie Vierkant und seiner Arbeit „Image Objects“ werden erste methodologische Überlegungen skizziert.

Von Tom Braun (2017)

Zur Bedeutung unterschiedlicher Wissensformen für die Kulturelle Bildung. Eine Abschlussbetrachtung zur Jahrestagung 2017 der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online

WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und PraktikerInnen diskutierten im Rahmen der Jahrestagung 2017 der Wissensplattform für Kulturelle Bildung Online über unterscheidbare Formen des Wissens zwischen Künsten, Wissenschaft und pädagogischer Praxis, über Fragen der Anerkennung unterschiedlicher Wissensformen und das Verhältnis von Wissen und Macht. Der Geschäftsführer der BKJ plädiert für mehr Anerkennung der Vielfalt von Wissensformen und konkretisiert dies (in pragmatischer Absicht) in 6 Punkten. Auch die NutzerInnen der Wissensplattform sind eingeladen, ihre Überlegungen zu „Wissensformen in der Kulturellen Bildung" auf www.kubi-online.de zu veröffentlichen.

Von Benjamin Jörissen (2013 / 2012)

Anthropologien der Medialität

Dass Medien ein eminent anthropologisches Thema darstellen, scheint angesichts der Bedeu­tung von Sprache, Zeichen und Bildern in der menschlichen Evolution und Kulturgeschichte evident. Dennoch existiert keine homogene oder systematische „Anthropologie der Medien“, die uns zuverlässig über die anthropologischen Aspekte „des Medialen“ informieren könnte.

Von Eckart Liebau (2013 / 2004)

Anthropologische Grundlagen

Allen Konzepten Kultureller Bildung liegen Vorstellungen vom Menschen, also anthropologi­sche Basisannahmen, zugrunde. Dabei hat es die Kulturelle Bildung wie die Pädagogik insge­samt immer mit der Differenz von Sein und Sollen, der Differenz zwischen der Wahrnehmung eines empirisch­-tatsächlichen Zustandes und der Bestimmung von Veränderungszielen (und dem Versuch, diese Ziele zu erreichen) zu tun. Pädagogische Menschenbilder reflektieren genau diese Differenzen. Daher bildet die Auseinandersetzung mit ihnen eine grundlegende Bedingung jeglicher wissenschaftlich aufgeklärter Pädagogik.