Stichwort:

Partizipation

42 Beiträge mit dem Stichwort

Von Ursula Rogg (2019)

Die Stimmen von Vielen: Auditives Dokumentieren und Kulturelle Bildung in der Schulentwicklung

Das auditive Dokumentieren vereint Strategien der Erzählung mit der unhintergehbaren Präsenz des Realen. Aus der Perspektive der Feld- und Aktionsforscherin wird beschrieben, wie Klänge und Stimme sowie die Orchestrierung von Vielstimmigkeit per Montage als Methode kultureller Schulentwicklung eingesetzt werden kann. Hören inklusive!

Von Gerd Taube (2019)

Wege ins Theater führen über die Hauptstraße der Partizipation - Jugendpolitik für kulturelle Teilhabe

Wie können Kinder und Jugendliche, insbesondere jene, die unter prekären Bedingungen aufwachsen, die Chance erhalten, Theater für sich zu entdecken? Der Beitrag macht Erfahrungen des Projekts „Wege ins Theater!“ im Rahmen des Programms „Kultur macht stark" zugänglich und positioniert sich aus jugendpolitischer Verantwortung für kulturelle Teilhabe.

Von Nina Lauterbach-Dannenberg (2019)

Kulturelle Teilhabe Älterer in ländlichen Räumen – Ermöglichungsstrukturen schaffen durch Innovation, Vernetzung, Partizipation und Eigensinn

Die demografische Entwicklung stellt uns vor die Herausforderung, ältere Menschen in ländlichen Räumen besonders im Blick zu haben und ihre Chancen auf kulturelle Teilhabe durch innovative Strategien und eine partizipative Konzeptentwicklung „auf Augenhöhe“ zu steigern.

Von Sabine Dengel, Thomas Krüger (2019)

Partizipation – Anspruch und Herausforderung für die Bildungskonzeptionen politischer und Kultureller Bildung

Was können Bildungskonzeptionen der politischen und der Kulturellen Bildung im Hinblick auf Partizipation als Modus sozialer Integration und Chance für Demokratie leisten? Worin liegt ihr Potenzial für gesellschaftlich notwendige Aushandlungsprozesse um Bedingungen des Zusammenlebens und für die Konstruktion sozialer Identität in einer Transformationsgesellschaft? Welche Neukonzeptionierungen sind angeraten?

Von Benedikt Sturzenhecker (2019)

Integrationspotentiale demokratischer Teilhabe und Teilnahme – reflektiert an Konzepten und Projekten Kultureller Bildung

Wenn Kulturelle Bildung sich die Aufgabe stellt, Fragen nach gesellschaftlichem Zusammenhalt und einem guten, gerechten Leben zu bearbeiten, dann wird sie sich den Krisen von Teilhabe und Teilnahme stellen und ihre Potenziale für demokratischer Beteiligung und die Gestaltung einer teilhabegerechten Gesellschaft stärken müssen.

Von Siglinde Lang (2018)

Raum im Raum schaffen. Kunst, Ortsspezifität und Teilhabe als Ingredienzen kultureller Entwicklungsprozesse

Ländliche Kunst- und Kulturinitiativen leisten kulturelle Nahversorgung, bieten Raum für experimentelle Impulse und Engagement. Dennoch wird Kunst in ruralen Regionen als `provinziell´ belächelt und abgetan. Der Beitrag widerspricht dieser Haltung und verweist auf jenes Potenzial, das kontext- und lokalspezifische Kulturarbeit auszeichnet: Eine Kultur von allen für alle zu schaffen.

Von Eva von Schirach, Uta Rinklebe (2018)

Kindermuseen als Museen der Subjekte: Reflexionen vor dem Erfahrungshintergrund des Berliner MACHmit! Museums

Wieso sind Kindermuseen wichtig? Wie kann es gelingen, Kindermuseen nicht nur anzusehen als zusätzliche Kultureinrichtungen, die einen gesellschaftlich vorhandenen Bedarf an Kultureller Bildung abdecken? Warum sind Kindermuseen so besonders geeignet, mit ganz eigenen Impulsen in die Zivilgesellschaft hineinzuwirken? Was macht Kindermuseen zu „contact zones“ (Kontaktzonen)? Wie können Kindermuseen Menschenmuseen sein, werden und bleiben? In diesem Artikel geht es darum, das MACHmit! Museum in seinem Selbstverständnis als Museum der Subjekte vorzustellen und zu beschreiben. Alles, was im Haus an Wissen entsteht, formt freie, denkende und starke Subjekte in alle Richtungen.

Von Max Fuchs (2018)

Qualität – eine Leitformel zwischen Entwicklungsimpuls und Kampfbegriff

Was ist Qualität? Was ist Qualität in der künstlerisch-ästhetischen Praxis und was sind deren Kriterien? Wer bestimmt mit welcher Legitimation und welchen Begründungen über Qualitätskriterien? Diesen Fragen geht der Beitrag kritisch nach: Aus welchem Kontext gelangen Evaluationen in den 1990er Jahren in die Bereiche der Kulturellen Bildung? Wer sind die Auftraggeber*innen der Studien und Evaluationen und welche Ziele verfolgen sie damit? Dieser Beitrag bietet ebenso gute Beispiele aus der künstlerisch-ästhetischen Praxis und offeriert somit den Akteuren aus den Feldern der Kulturellen Bildung positive Ansätze, die Evaluation ihrer (Vermittlungs)Praxis selbst in die Hand zu nehmen.

Von Elke Köllmann (2017)

Vertrauen, Erfolg und Partizipation – Die Bedeutung von inklusiven Musikgruppen für Jugendliche mit Lernbeeinträchtigungen

Wie viele SchülerInnen nehmen auch Jugendliche mit Lernbeeinträchtigungen die musikalischen Angebote, Band-AG, Orchester oder Schulchor an ihren inklusiven Schulen an. Wie nehmen sie ihre Teilnahme wahr und welchen Einfluss haben die Mitglieder und die Ensembleleitung? Um diese Fragen beantworten zu können, versucht die Studie Gemeinsam zur Musik eine Annäherung an die Sichtweise von Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen, die bereits aktiv Musik machen und von ihren Gruppenerfahrungen berichten können.