Stichwort:

Musikunterricht

6 Beiträge mit dem Stichwort

Von Matthias Schlothfeldt (2019)

Kompositionspädagogik – Ein Überblick über ihre Bereiche sowie aktuelle Tätigkeiten und Entwicklungen

Das ebenso breite wie vielfältige Handlungsfeld der Kompositionspädagogik, in dem Komposition unterrichtet und im Unterricht komponiert, beides erforscht und darüber veröffentlicht wird, rückt als Teilbereich Kultureller Bildung zunehmend in den Fokus der (Musik-)Pädagogik.

Von Johannes Voit (2019)

Komponieren an Schnittstellen: Organisationsstrukturen und Ziele der Akteure in Response-Projekten

Am Beispiel von Response-Projekten, bei denen Jugendliche in Anlehnung an ein Referenzwerk eigene Stücke komponieren, zeigt der Beitrag auf, welche Chancen in der Zusammenarbeit von Kultur- und Bildungseinrichtungen liegen, und welche Herausforderungen die häufig unterschiedlichen Ziele darstellen, die Projektpartner mit derartigen Kooperationsprojekten verknüpfen.

Von Inka Neus (2016)

Singen. Zentrale Begriffe, psychosoziale Wirkfunktionen und musikpädagogische Handlungsfelder. Eine interdisziplinäre Untersuchung

Seit etwa 20 Jahren gibt es in der evidenzbasierten Medizin ein zunehmendes Interesse am Zusammenhang von Singen, Wohlbefinden und Gesundheit. Diese Thematik betrifft auch die Musikpädagogik, wobei Transfereffekte von Musik kontroverse Diskussionen verursachen. Auf Basis einer medizinischen Studie, einer narrativen Review sowie einer qualitativen Inhaltsanalyse skizziere ich zentrale epistemologische Probleme, die sich im Spannungsfeld zwischen Medizin und Musikpädagogik ergeben und problematisiere das Singen als Forschungsgegenstand in quantitativ-empirischer Forschung. Meine Beobachtungen zeigen, dass sich das Konzept der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (WHO) nicht in den Denkstil der Musikpädagogik implementieren lässt.

Von Jürgen Oberschmidt (2014 / 2013)

Ein Plädoyer für die Muße. Gedanken zu einem kontemplativen Musikunterricht.

Das „Plädoyer für die Muße“ beginnt mit einem Blick in Friedrich Nietzsches Schulalltag. Unzeitgemäße Betrachtungen, die zeigen, dass Schule damals wie heute schöpferischer Muße keinen Platz lässt. Schule trägt nichts mehr von ihrer Ursprungsbedeutung „freie Zeit“. Ästhetische Bildungsprozesse benötigen jedoch diese Zeit und Muße, um sich frei zu entfalten. Diskutiert werden nun verschiedene Strategien der Entschleunigung im Musikunterricht und jene Fallstricke, die in diesen lauern

Von Ortwin Nimczik (2013 / 2012)

Musik in formalen Bildungsinstitutionen

Die formalen Bildungsinstitutionen werden in der Post­-PISA­-Debatte auf unterschiedlichen Ebenen diskutiert: Einerseits stehen die verschiedenen Schulformen auf dem Prüfstand; andererseits werden inhaltliche Vorgaben bis hin zum Zu­schnitt der Fächer diskutiert und in neue pädagogisch-­didaktische Strukturen (z.B. bezogen auf fächerverbindenden Unterricht oder auf neue Fächerkombinationen) gegossen. Davon ist nicht zuletzt Musik(-unterricht) betroffen.

Von Christian Höppner (2013 / 2012)

Musik und Kulturelle Bildung

Der Begriff der Kulturellen Bildung als Sammelbegriff für die Vermittlung der schönen Künste hat sich erst kürzlich etabliert. Er meint die ganzheitliche Formung des Menschen durch die Künste und beschreibt „die zu erwerbende Kompetenz, mit Kultureller Vielfalt souverän umzugehen“ (Fuchs 2008f:30). Die Musik bildet ein Handlungsfeld der Kulturellen Bildung. Das Wort Musik bezeichnet in seiner umfassendsten Bedeutung „die absichtsvolle Organisation von Schallereignissen“ (Lexikon­redaktion des Bibliographischen Instituts 1981:89).