Stichwort:

Materialität

7 Beiträge mit dem Stichwort

Von Valentina G.P. Fernandes, Andreas Brenne (2022)

Creative Processes and Aesthetic Experiences during Early Childhood – A study based on art pedagogical learning settings

Der Beitrag untersucht Prozesse der ästhetischen Erfahrungsbildung in kunstpädagogischen Lernarrangements der frühen Kindheit im Hinblick auf ästhetische, gestalterische und kreative Dimensionen. Des Weiteren werden Instrumente der qualitativen Videographie vorgestellt.

Von Isabel Wullschleger (2022)

Das Instrument als responsives Ding und als konstituierendes ‚Mit‘ im sozialen und musikalischen Geschehen

Was machen Kinder mit Dingen? Und was ‚machen‘ die Dinge mit den Kindern? Am Beispiel des gemeinsamen Musizierens und Übens wird aufgezeigt, welche Rollen den Instrumenten im sozialen und musikalischen Miteinander zugeschrieben werden können und inwiefern diese das Geschehen (mit-)konstituieren.

Von Adrianna Hlukhovych (2021 / 2021)

Der Körper als Wissensobjekt. Ein Beitrag zum kulturbildenden Heterogenitäts- und Inklusionsdiskurs

Der Beitrag rückt den Körper als Wissensobjekt in den Mittelpunkt und untersucht sein inklusives, kulturbildendes Potenzial anhand ausgewählter konstruktivistischer Ansätze der Materialitätsforschung: der ‚kulturellen Biografien der Dinge‘ von Igor Kopytoff, der ‚Rahmen-Analyse‘ von Erving Goffman und der ‚doppelten Narrative‘ von Rom Harré.

Von Stefan Gebhard (2020)

„Doing Artist" - Eine praxistheoretische Perspektive auf das Tun von Künstler*innen in bildenden Kontexten

Nachdem die Situation von Künstler*innen an Schulen umrissen und die zugrundeliegenden praxistheoretischen Prämissen dargelegt sind, zeigt der Beitrag entlang zweier Argumentationsstränge – der Materialität sowie Iterabilität künstlerischer Praxis – auf, worin der Gewinn einer praxistheoretischen Perspektive auf künstlerisches Handeln liegen kann.

Von Kristin Klein (2019)

Ästhetische Dimensionen digital vernetzter Kunst: Forschungsperspektiven im Anschluss an den Begriff der Postdigitalität

Durch ästhetische Dimensionen lässt sich zum einen die Digitalisierung über diskursiv-begriffliche Perspektiven hinaus begreifbar machen und im Kontext postdigitaler Theoretisierung zum anderen Forschungsansätze für eine Kulturelle Bildung der Zukunft erschließen.

Von Annemarie Matzke (2013 / 2012)

Künstlerische Praktiken als Wissensproduktion und künstlerische Forschung

Künstlerische Praktiken zeichnen sich durch eine spezifische Verflechtung kognitiver wie körperlich-habitueller Wissensformen aus. Für das Feld Kultureller Bildung ist dies von besonderer Bedeutung, da hier eine Verschiebung hinsichtlich tradierter Wissensordnun­gen zu konstatieren ist. Dies entspricht jenen Konzepten von Wissenskultur kultur­- und wissenschaftshistorischer Studien, die darauf hinweisen, dass Wissen nicht als Korpus objektiver Wahrheiten verstanden werden kann, sondern durch soziale wie performative Handlungskontexte hervorgebracht wird (Lyotard 1986; Knorr­-Cetina 2002).