Stichwort:

Diversität

28 Beiträge mit dem Stichwort

Von Yvonne Hardt (2021 / 2021)

Choreographierte Körper-Gefüge: Zur Hervorbringung und Analyse von Pluralität von Körperlichkeit im Tanz

Wie viel Körper braucht die Kulturelle Bildung? Dieser Beitrag befasst sich damit, wie auf „Körper“ und „Körperlichkeit“ in Kultureller Bildung Bezug genommen wird und wie (welche) Körperverständnisse in choreographischen Verfahren hervorgebracht werden. Die Diskussion um eine politische, historische und künstlerische Situiertheit von Körpererfahrung und Wissen soll damit bereichert werden.

Von Marion Gerards (2021 / 2019)

Genderreflexive Soziale Arbeit mit Musik

Gender Matters – auch in der Sozialen Arbeit mit Musik! Unter Bezugnahme auf Ergebnisse der musikwissenschaftlichen Women’s, Gender, Queer und Men’s Studies sowie der Intersektionalitätsforschung werden in diesem Beitrag die Aufgaben, Potenziale und Herausforderungen einer genderreflexiven Sozialen Musikarbeit diskutiert.

Von Bünyamin Werker (2021)

Kulturelle Bildung für alle – mit allen, also auch mit rechten Jugendlichen?

Ausgehend von der Darstellung grundlegender Dimensionen von Präventionsarbeit im Kontext von Rechtsextremismus werden Potenziale als auch Ambivalenzen einer Jugendkulturarbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen erörtert. Herausgearbeitet wird, dass diese Arbeit viel milieuspezifisches Wissen, aber ebenso auch eine pädagogische sowie politische Haltung erfordert.

Von Kawthar El-Qasem (2021)

Plädoyer für ein Denken (Bau)Kultureller Bildung jenseits der Milieu-Kategorie

Ein adäquater Umgang mit Differenz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Postmigrantischen Gesellschaft kann durch eine Dekonstruktion des Milieu-Begriffs und durch eine kritische Betrachtung der Diskurse um Kulturelle Bildung selbst an Profil gewinnen. Anhand von drei Beispielen erarbeitet die Autorin im Anschluss an diese Dekonstruktion mögliche Parameter einer gelingenden Baukulturellen Bildung.

Von Susanne Bücken (2021 / 2020)

Zur Dringlichkeit einer rassismuskritischen Perspektive für die Kulturelle Bildung in der Migrationsgesellschaft

Der Beitrag bietet machtkritische Reflexionen zu Kultur, Sprache und Nation und eine rassismuskritische Diskursanalyse kultureller Bildungsangebote im Kontext von Flucht und Migration. Mit Blick insbesondere auf die Förderanträge zum Bundesprogramm „Kultur macht stark“ wird die Problematik herausgearbeitet, dass sich in der Wissensproduktion der Kulturellen Bildung national, kulturell und ethnisch kodierte Differenzmarkierungen verfestigen und dass es notwendig ist, dominanzkulturelle Machtverhältnisse, Wissensbezüge und Normalitätsvorstellungen zu dekonstruieren.

Von Imke Nagel (2020)

Studie: „Kinder- und Jugendkulturarbeit inklusiv. Praxis, Reflexion, Haltungen“ – Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Inklusive Kulturelle Bildung erfordert die radikale Orientierung an den Interessen und Bedarfen der Menschen, an die sie sich richtet. Diese und andere wesentliche Ergebnisse der Studie der BKJ werden in Kurzfassung benannt.

Von Steffan Robel, Lola Meyer (2020)

Park macht stark! Pädagogik, Partizipation und Landschaftsarchitektur in einer diverser werdenden Welt

Neue Wege der Freiraumgestaltung werden im Mitmach-Park in Weinstadt begangen: Das Konzept verwebt Landschaftsarchitektur, Partizipation und baukulturelle Bildung: Das Projekt Mitmach-Park versteht sich als Beitrag zur Neuentdeckung pädagogischer Modelle in der Stadtentwicklung, die Kenntnisse und Fähigkeiten über Gestaltungsprozesse öffentlicher Räume vermitteln. 

Von Stefanie Kiwi Menrath (2019 / 2018)

Integration? Diversity! Kulturelle Bildung in der heterogenen Gesellschaft

Dieser Beitrag setzt sich kritisch mit den Forderungen nach Integration und dem Kulturbegriff in der Kulturellen Bildung auseinander. Ein Diversity-Ansatz in der Kulturellen Bildung sollte mit einer macht- und diskriminierungskritischen Agenda einer weiteren Kulturalisierung des Feldes entgegenwirken.

Von Sandrine Micossé-Aikins, Bahareh Sharifi (2019)

Kulturinstitutionen ohne Grenzen? Annäherung an einen diskriminierungskritischen Kulturbereich

Mit einem machtkritischen Diversitätsbegriff werden strukturelle Ausschlüsse und Diskriminierungen in den Fokus genommen sowie vorhersehbare Herausforderungen und Mechanismen benannt, die eintreten, wenn Kultureinrichtungen Diversität als Thema auf die Tagesordnung setzen und sich um gerechtere Zugänge und den Schutz und die Stärkung von Diskriminierten* bemühen.

Von Maisha-Maureen Auma (2018)

Kulturelle Bildung in pluralen Gesellschaften: Diversität von Anfang an! Diskriminierungskritik von Anfang an!

Dieser Beitrag positioniert sich zu Kunst, Kultur und Bildung aus der Perspektive der Diversitätsforschung und Diversitätspädagogik. Der gesellschaftliche Auftrag der Kulturellen Bildung und der Kulturbegriff werden macht- und diskriminierungskritisch hinterfragt. Der Bereich der Kulturellen Bildung, der in diesem Beitrag näher analysiert wird, ist der Bereich der an Kinder adressierten literarischen Produktionen. Die gleichzeitige und polarisierende Produktion von Differenz und Dominanz in den Lebens- und Erfahrungsräumen der Kindheit, insbesondere in der Kinder- und Jugendliteratur, wird anhand von drei Spannungsfeldern konkretisiert. Dabei werden die diesem spezifischen Bereich der Kulturellen Bildung implizit enthaltenen hegemonialen Einschreibungen problematisiert und Möglichkeiten einer diversitätsorientierten und diskriminierungskritischen inklusiven Kulturellen Bildung abschließend skizziert.