Michèle Brand

Dr. Michèle Brand ist DAAD-Lektorin an der Alexandria University in Ägypten. Zuvor war sie akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Cultural and Media Policy Studies der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Sie war wissenschaftliche Koordinatorin des vom DAAD geförderten Drittmittelprojekts „تواصل [Tawasol] – Cultural Production and Policy Network“. Im Dezember 2024 schloss sie ihre Promotion zum Thema Kulturförderung und Auswärtige Kulturpolitik im Kontext von Krisenprävention am Beispiel von ‚Donko ni Maaya’ in Mali an der Universität Hildesheim ab. Von 2017 bis 2022 arbeitete Michèle Brand als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Sie war Projektverantwortliche für die Durchführung einer Forschungskooperation mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Mali sowie Programmkoordinatorin für das Projekt ARTS RIGHTS JUSTICE zur Förderung künstlerischer Ausdrucksfreiheit und Schutz verfolgter Künstler:innen. 

Im Rahmen ihrer Tätigkeiten organisierte Michèle Brand verschiedene Forschungsateliers und Fortbildungsworkshops mit wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Partner:innen im Libanon, Tunesien, Mali, Ägypten, Ghana, Uganda und Deutschland. Sie studierte im B.A. Kulturwissenschaft und Französische Philologie an der Universität Potsdam sowie den deutsch-französischen M.A. Kulturvermittlung/Médiation Culturelle an der Stiftung Universität Hildesheim und Aix-Marseille Université (Marseille, Frankreich). Neben ihren akademischen Tätigkeiten arbeitete Michèle Brand als Freelancerin im Bereich der Evaluation u.a. für die Grimmwelt Kassel und in der Projektkoordination für den gemeinnützigen Verein coculture e.V. in Berlin. Als CrossCulture Stipendiatin des Instituts für Auslandsbeziehungen arbeitete sie 2017 mit den Kulturorganisationen Al Mawred Al Thaqafy und Action for Hope in Beirut (Libanon). Sie hat außerdem eine Weiterbildung zur Konfliktmediatorin beim Berliner Verein ImKonsens e.V. absolviert.