Kulturelle Bildung an den Volkshochschulen

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von Hans-Hermann Groppe

Erscheinungsjahr: 2013 / 2012

Selbstverständnis, Ziele und Arbeitsweisen der Kulturellen Bildung der Volkshochschulen sind in der vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. (DVV) im Mai 2011 herausgege­benen Publikation „Die Volkshochschule – Bildung in öffentlicher Verantwortung“ skizziert. Diese Ziele sind der Programmatik und dem Anspruch der gesamten VHS-Arbeit verpflichtet, in ihrer Offenheit für alle Altersgruppen, sozialen Schichten und Milieus, für Menschen mit unterschiedlicher Auffassung und Herkunft, Zugänge zur Kultur und zu kulturell­-kreativer Tätigkeit zu schaffen. Zugänge zu schaffen nicht nur für jene, die dafür schon aufgrund ihrer Bildungsbiografie die entsprechenden Voraussetzungen mitbringen.

Die Programme der Kulturellen Bildung der Volkshochschulen sprechen Menschen an mit unterschiedlichen Neigungen, Ansprüchen und Wünschen. „Dazu gehören diejenigen, die in Kindheit und Jugend nur eingeschränkte Möglichkeiten hatten, ihre musischen und künstleri­schen Talente zu entwickeln, die Mut zum Experimentieren oder Begeisterung für das kreative Gestalten haben und sie mit professioneller Anleitung weiter entwickeln möchten, die am kulturellen Reichtum ihrer Region oder am Reichtum anderer Kulturen teilhaben wollen, die sich auf eine Ausbildung in einem künstlerischen Beruf vorbereiten möchten“ (DVV 2011:36).

Die Kulturelle Bildung in den Volkshochschulen versteht sich als selbstverständliches und integratives Element von Allgemeinbildung, ebenso wie die anderen VHS­-Bereiche Sprachenbildung, politische und berufliche Bildung, Grundbildung (Alphabetisierung) sowie Gesundheitsbildung. Sie will in Kultur und durch Kultur Lern-­, Erfahrungs-­ und Erlebnisräume eröffnen, damit Kreativität und kulturelle Kompetenz in vielen Lebensbereichen Wirkung entfalten können.

„Wahrnehmen, Erkennen, Gestalten sind die Merkmale der kulturellen Bildung. Wir bieten Raum zum Erleben von Gemeinsamkeiten im künstlerischen Prozess, zur Kommunikation über Kunst und Kultur und zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Die TeilnehmerInnen erhalten Wissen und Praxis zur persönlichen Orientierung. Sie erfahren Bildung als Erlebnis und erschließen sich neue Horizonte“ (www.vhs-­hamburg.de). So fasst beispielsweise die Hamburger Volkshochschule ihr breites Spektrum intentional und konzeptionell zusammen.

Ausgehend von einem breiten Kulturverständnis stellt die Kulturelle Bildung für die Volks­hochschule sowohl eine Querschnittsaufgabe als auch einen bedeutenden eigenständigen Programmbereich dar. Unter der Überschrift „Kultur und Gestalten“ findet sich ein breites Programmspektrum: Kunst­- und Kulturgeschichte, Malen und Zeichnen, künstlerisch-hand­werkliche Kurse, Fotografie/Film/Video und Multimedia, Literatur und Kreatives Schreiben, Musizieren, Tanzen und Theaterspiel.

Nahezu eine Million Menschen nehmen jährlich in etwa 120.000 Veranstaltungen und Kursen die Angebote in den 938 deutschen Volkshochschulen wahr (VHS­-Statistik 2010). Der Anteil der Kulturellen Bildung am Gesamtangebot ist in den einzelnen Volkshochschulen sehr unterschiedlich, oft abhängig von Landesgesetzgebungen oder auch von kommunalen oder lokalen Gegebenheiten, von Nachfrage und Image vor Ort. Dieser Anteil kann von 10 % bis zu 30 % betragen. Im Durchschnitt beträgt er 16 % (hinter den beiden größten Bereichen Gesundheit und Sprachen). Der Anteil der Belegungen liegt bei 15 %. Die in der Statistik des DIE (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung) gesammelten VHS-­Jahresdaten zeigen, dass die Belegungszahlen in den Jahren vor 2010 etwas rückläufig waren, aber für 2010 wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist.

Programmentwicklung zwischen Kontinuität und Innovation

Kurse der Kulturellen Bildung waren bereits in der Gründungsphase der deutschen Volks­hochschulen nach dem 1. Weltkrieg Bestandteil der VHS­-Angebote, ebenso in der zweiten Gründungsphase (oder Neugründungsphase) nach dem 2. Weltkrieg.

Waren noch bis in die 70er Jahre des 20. Jh.s. die sogenannten rezeptiven Kurse in der Mehrzahl (Kunst­- und Kulturgeschichte, Ausstellungs-­, Konzert-­ und Theaterbesuche, Litera­tur­- und Musikgeschichte), machen heute in den meisten Volkshochschulen die sogenannten „Kreativkurse“ den Hauptbestandteil des Programms aus. Darin spiegelt sich auch die Verän­derung in den Erwartungen der TeilnehmerInnen wider. Neben der Wissensvermittlung sind Produkt­-, Prozess-­ und Erlebnisorientierung wichtiger geworden.

Ein von den Teilnehmenden geschätztes Charakteristikum des VHS-­Kulturprogramms ist die Zuverlässigkeit und Kontinuität. Gut nachgefragte Kurse werden wieder angeboten, es gibt Fortsetzungskurse und Spezialisierungen. In größeren Volkshochschulen gibt es einen differenzierten Programmaufbau, der AnfängerInnen wie Fortgeschrittene anspricht. Zugleich werden in der Programmplanung beständig neue Angebote in das Programm aufgenommen. Die VHS reagiert auf Trends, Bedarfe und auch auf Wünsche von Teilnehmenden. Manche dieser Trends sind kurzlebig (z.B. im Tanzbereich), sie können aber auch große Bereiche grundlegend verändern, wie dies beispielsweise in den letzten Jahren im Fotobereich bei der Umstellung der analogen zur digitalen Fotografie geschehen ist.

Wichtig für die Programmqualität und -­entwicklung ist der enge Kontakt zu den frei­beruflichen Kursleitenden. Über sie kommen immer wieder neue Impulse und Anregungen, wie das Angebot erweitert und variiert werden kann. Oft kommen die Kursleitenden aus der Kunst-­ und Kulturszene, haben dort einen Namen, können neue Verbindungen schaffen und so neue Teilnehmende für die VHS-­Angebote interessieren.

Orte und Zeiten, Kooperationen und Formate

Im Weiterbildungsverhalten der Teilnehmenden ist seit vielen Jahren der Trend zu kurzen und kompakten Angebotsformen und ­-zeiten zu beobachten. Wochenendangebote und Crashkurse gibt es in vielen Schattierungen. Volkshochschulen experimentieren seit vielen Jahren mit ungewöhnlichen Orten, Räumen und Zeiten. In der Volkshochschule Hamburg wurde viele Jahre mit der „Langen Nacht“ ein sehr spezielles Zeitfenster eröffnet. Von acht Uhr abends bis acht Uhr morgens wurden von 40­-50 Teilnehmenden in unterschiedlichen Workshops Stimmungen und Inspirationen der Nacht in künstlerische Prozesse einbezogen. In zahlrei­chen Volkshochschulen wird mit einem „Jahreskurs Bildende Kunst“ ein Intensivangebot für Fortgeschrittene im Bereich Malen/Zeichnen/Installation angeboten. Viele Volkshochschulen bieten Sommerakademien oder Sommerateliers an, die über die Stadt und die Region hinaus bekannt sind und zur Profilierung des Programmbereichs beitragen. Spezielle Kultur- und Kunststudienreisen oder auch „Kunst auf Reisen“ finden sich in vielen Programmen.

Erfolgreiche und innovative Arbeit kann in hohem Maße davon abhängen, kulturelle Institutionen und Akteure als Partner zu gewinnen, sich im kulturellen Umfeld zu vernetzen.

Diese Kooperationen können sich auf Theater, Museen, Bibliotheken, Stadtteilzentren, Kunst-­ oder Musikschulen, aber auch auf private Anbieter beziehen, die gute Räume zur Verfügung stellen (z.B. Werkstätten/Ateliers oder Räume für Tanz oder Theater). Diese Partnerschaften eröffnen fachlich gut geeignete Veranstaltungsorte, erhöhen die Attraktivität des Programms, ermöglichen neue Wege der TeilnehmerInnenansprache und sind oft ein Imagegewinn für die VHS wie auch die Partner.

Kompetenzerwerb, Persönlichkeitsentwicklung, sich Gutes tun und der Spaß an der Sache

Zur Geschichte der Kulturellen Bildung an den Volkshochschulen gehört auch die immer wieder aufgeworfene Frage nach der Legitimation einer öffentlich finanzierten bzw. be­zuschussten Kulturellen Bildung als Teil der Erwachsenenbildung und des Lebenslangen Lernens (siehe Wiltrud Gieseke „Kulturelle Erwachsenenbildung“). In Zeiten knapper öffentlicher Finanzressourcen der Länder und besonders der Kommunen nimmt dieser Legitimationsdruck zu. In den Volkshochschulen und ihren Landesverbänden ist viel über Qualitätsstandards, Qualität und Qualitäten Kultureller Bildung diskutiert worden. Neben allgemeinen Qualitätskriterien (Einrichtungs-­, Programm-­ und Durchführungsqualität) sind Qualitätsmerkmale auf der Fachebene und der pädagogischen Ebene beschrieben worden. (Groppe 2003:34-­36). Richard Stang verweist in diesem Zusammenhang auf die Schwierig­keit, ästhetische und kulturelle Qualitäten messen zu können, sodass Angebote Kultureller Bildung oft als „Freizeitangebote“ disqualifiziert werden. Dies liegt zum einen an dem hohen „subjektiven Faktor“, der Erfolg und Wirkung für jeden Einzelnen anders aussehen lassen und sich einer quantitativen Messbarkeit entzieht. Stärker noch als in anderen Bildungsbereichen bestimmen die Teilnehmenden letztlich den Gebrauchswert und die damit verbundene Qualität selbst. Zum anderen liegt dies daran, dass förderungswürdige Qualitätskriterien sich nach wie vor stark an Kompetenzen orientieren, die der arbeitsmarktbezogenen und beruflichen Weiterentwicklung dienen (Stang 2010:167/177).

In letzter Zeit mehren sich die Stimmen, die den Wert Kultureller Bildung anerkennen und in Teilen der Öffentlichkeit und Bildungspolitik scheint sich die Wahrnehmung der Kulturellen Bil­dung zu verändern. Rita Süssmuth, die Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbands, spricht von einer „Wiederentdeckung der Kulturellen Bildung“. Sie sagt, dass Kulturelle Bildung als Querschnittsaufgabe „nicht nur Teil der Bildung ist, sondern sie ist das Fundament der Bildung“, da sie die Potentiale der Menschen in den Mittelpunkt stelle. „Macht das Beste aus dem Menschen um mit Herder und Humboldt zu sprechen“ (Unveröffentlichter Vortrag auf der Bundeskonferenz für kulturelle Bildung der Volkshochschulen in Essen 2010).

„Kulturelle Bildung ist eine der besten Investitionen in die Zukunft unseres Landes“ heißt es im Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ 2007. Und die Kommission empfiehlt Bund, Ländern und Kommunen „kulturelle Erwachsenenbildung sicherzustellen und zu unterbreiten sowie Weiterbildung nicht auf einen verengten Begriff beruflicher Weiterbildung zu reduzieren“ (Deutscher Bundestag 2007:405).

Viele VHS­-Kulturangebote ermöglichen den Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten, von Kompetenzen und Qualifikationen, die persönlich wie beruflich relevant sein können. Gerade in den sogenannten „Kreativkursen“ können Kernkompetenzen wie Kreativität, Flexibilität, Im­provisationsbereitschaft, Problemlösungsstrategien oder Teamfähigkeit spielerisch erprobt, entwickelt und erweitert werden. Kreativkurse können zur Anregung und Fortbildung genutzt werden, persönliche und berufliche Interessen lassen sich oft optimal miteinander verbinden. Das Erlernte ist nützlich für den Job, gleichzeitig tut man sich etwas Gutes, hat Freude und Spaß. Der Besuch von Kulturkursen wird also oft genutzt, um eine Balance im Alltag zu finden, aber auch um sein persönliches und berufliches Portfolio zu erweitern.

VHS als Ort der Begegnung und der Kultur

Kulturelle Bildung in den Volkshochschulen bietet „mehr als nur Kurse“. Sie gibt den Teilneh­menden die Möglichkeit, sich mit ihren Arbeitsergebnissen zu präsentieren, Kommunikation und Öffentlichkeit darüber herzustellen. Teilnehmende von Mal-­ und Fotokursen stellen ihre Arbeiten in den VHS­-eigenen Häusern aus. AutorInnen aus Schreibkursen lesen ihre Texte öffentlich, Chöre und Orchester laden zu Konzerten, VHS­-Theatergruppen präsentieren ihre Stücke.

Viele Volkshochschulen sind Kulturveranstalter und besonders in kleineren Kommunen und in ländlichen Regionen die erste Adresse für Kunst-­ und Kulturveranstaltungen.

Die VHS­-Kultur kommt der Erreichung der Ziele der Leitidee einer „Kultur für alle“ der 1970er Jahre nahe (siehe Hilmar Hoffmann/Dieter Kramer „Kultur für alle. Kulturpolitik im sozialen und demokratischen Rechtsstaat“). Menschen verschiedener Alterstufen, von 16 bis über 80 Jahren, verschiedenster Milieus und – dank der relativ moderaten Entgelte – unterschiedlicher Einkommensverhältnisse kommen in VHS­-Kurse. Es gibt wohl kaum eine andere kulturelle Institution, die einen so breiten Milieumix schafft.

Hierbei darf nicht übersehen werden, dass die Kulturelle Bildung überwiegend weiblich ist, fast 80 % der Teilnehmenden sind Teilnehmerinnen. Kommt der Körper ins Spiel, z.B. beim Tanz oder Theater, bleiben die Männer weg. Kommt die Technik ins Spiel, wie bei der Fotografie, oder ein Instrument, wie bei der Gitarre, sind mehr Männer dabei.

Die Kulturelle Bildung in den Volkshochschulen erreicht aber nicht alle Zielgruppen glei­chermaßen. Nach wie vor ist es sehr schwierig, Menschen aus sogenannten bildungsfernen Milieus zu erreichen, die oft einen Migrationshintergrund haben. Die VHS für diese Zielgruppen stärker zu öffnen, neue Angebote zu entwickeln, sie direkter anzusprechen und einzuladen im Sinne einer „Kultur mit allen!“ ist eine der Herausforderungen und Zukunftsaufgaben.

Zur Umsetzung dieser Ziele ist die Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Initiativen vor Ort notwendig, in den Stadtteilen, Sozialräumen, nachbarschaftlichen Communities. Und es ist notwendig key-worker aus den betreffenden Milieus zu finden, die Türen öffnen können. Allein der demografische Wandel, verbunden mit einem deutlichen Anstieg des Anteils der Be­völkerung mit Migrationshintergrund erfordert Anstrengungen, die VHS­-Kultur als lebendigen Ort der Begegnung und der interkulturellen Vielfalt weiter zu entwickeln (siehe Karl Ermert „Demografischer Wandel und Kulturelle Bildung in Deutschland“).

Perspektiven und Herausforderungen

Die Kulturelle Bildung der Volkshochschulen muss sich den Zukunftsherausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung wie dem demografischen Wandel stellen und damit aktiv um­gehen. Neben der Ansprache Bildungsferner sowie von Menschen mit Migrationshintergrund, sind weitere Herausforderungen:

>> Die Digitalisierung unserer Gesellschaft: Wir leben in einer Zeit sehr schnellen kulturellen Wandels, insbesondere befinden wir uns in einem rasanten medienkultu­rellen Wandlungsprozesses. Es wächst eine Generation heran, die unter anderen medienkulturellen Bedingungen aufwächst als die meisten der jetzigen VHS­-Teil­nehmerInnen, KursleiterInnen und auch MitarbeiterInnen. Neue Bedarfe, Methoden und Selbstverständlichkeiten im Lernen Erwachsener entstehen. Das bedeutet, dass die VHS­-Kultur stärker in digitale Lebens­- und Kulturwelten eintauchen muss, um anschlussfähig zu bleiben. Und es bedeutet darüber hinaus, dass der interne Generationswechsel aktiv betrieben werden muss, eine Verjüngung notwendig ist. In vielen Volkshochschulen gibt es die „Junge Volkshochschule“ (JVHS). Oft steht kulturelle Projektarbeit mit jungen Menschen im Zentrum der JVHS-­Planung. Die dort erprobten Ansätze sollten ausgebaut und für das Gesamtprogramm genutzt werden.

>> Die Kulturelle Bildung muss offen bleiben für Experiment, Innovation, Wagnis (und auch das Scheitern in Kauf nehmen). Es müssen immer wieder neue Formate, Orte, Zeiten, Ko­operationen und Kombinationen, Projekte und Blended Learning-­Angebote etc. entwickelt und probiert werden. Die Kulturelle Bildung muss eine gute Mischung von Angebots­- und Nachfrageorientierung vorhalten. Sie muss nicht alles machen, was gerade boomt oder gute Einnahmen verspricht. Denn auch sie steht wie alle anderen VHS-­Bereiche unter einem hohen Einnahmedruck, der nicht zu Lasten von Qualität und Innovation gehen darf. Sie sollte den Markt im Auge haben, aber nicht alles anbieten, was der Markt will. Oder, wie Karl Ermert, der ehemaliger Leiter der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, 2012 in einem Vortrag bei der Bundeskonferenz für Kulturelle Bildung der Volkshochschulen in Ulm gesagt hat: „So viel Bildung wie möglich, soviel Markt wie nötig.“ Und sie sollte versuchen, eine Verständigung darüber herzustellen, was die Gesellschaft an Kultureller Bildung braucht.

>> Und die Kulturelle Bildung der Volkshochschulen – wie die Kulturelle Bildung überhaupt – sollte selbstbewusst immer wieder daran erinnern, dass Bildung im Sinne einer Beschäfti­gungsbefähigung nur ein Teilaspekt von Bildung ist, Kulturelle Bildung als Teil allgemeiner Erwachsenenbildung zur Gesellschaftsbefähigung, zu Teilhabe und Partizipation beiträgt, dem Einzelnen gut tut und helfen kann, in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft Orientierung zu finden und innere Balance zu wahren.

Verwendete Literatur

  • Deutscher Bundestag (Hrsg.) (Deutscher Bundestag (Hrsg.) (2007)): Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“. Drucksache 16/7000. Berlin.
  • Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (Hrsg.) (Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (Hrsg.) (2011)): Die Volkshochschule – Bildung in öffentlicher Verantwortung. Bonn: DVV.
  • Ermert, Karl (Ermert, Karl (2012)): Wo steht kulturelle Bildung an Volkshochschulen? (Noch) unveröffentlichter Vortrag, Bundesfachtagung Kultur des Bundesarbeitskreises Kulturelle Bildung im Deutschen Volkshochschul-Verband. Ulm.
  • Groppe, Hans-Hermann (Groppe, Hans-Hermann (2003)): „Mit Kopf, Herz und Hand“ - Qualitätsmerkmale. In: Stang, Richard u.a. (Hrsg.): Kulturelle Bildung. Ein Leitfaden für Kursleiter und Dozenten (34-37). Bielefeld: W. Bertelsmann.
  • Hamburger Volkshochschule (Hamburger Volkshochschule): www.vhs-hamburg.de
  • Stang, Richard (Stang, Richard (2010)): Kulturelle Bildung. In: Arnold, Rolf/Nolda, Sigrid/Nuissl, Ekkehard (Hrsg.): Wör­terbuch der Erwachsenenbildung (176f.), 2. Auflage. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Anmerkungen

Dieser Text wurde erstmals im Handbuch Kulturelle Bildung (Hrsg. Bockhorst/ Reinwand/ Zacharias, 2012, München: kopaed) veröffentlicht.

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Hans-Hermann Groppe (2013 / 2012): Kulturelle Bildung an den Volkshochschulen. In: KULTURELLE BILDUNG ONLINE:
https://www.kubi-online.de/artikel/kulturelle-bildung-den-volkshochschulen
(letzter Zugriff am 26.09.2018)

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